Ich habe selbst jahrelang funktioniert.

Bis ein einziger Satz einer Kollegin alles verändert hat.

Corinna von der Mühlen · Systemische Mentorin

Portraitfoto Corinna von der Mühlen

Über mich

Meine Geschichte

Lange Zeit hatte ich das Gefühl, mein eigenes Leben von außen zu beobachten.

Als wäre ich Gast in einer Welt, die für andere gebaut wurde. Alle schienen zu wissen, wie das geht, funktionieren, ankommen, dazugehören. Ich nicht.

Also habe ich getan, was ich am besten konnte: mich angepasst. Erklärt. Kleiner gemacht. Ich habe Strukturen übernommen, die sich nie richtig angefühlt haben, und mir eingeredet, das Problem liege bei mir. Zu empfindlich. Zu chaotisch. Zu viel.

Irgendwann habe ich mich selbst nicht mehr gespürt.

Die Erschöpfung hatte keinen Namen. Die innere Leere auch nicht. Ich habe sie vor anderen versteckt und irgendwann auch vor mir selbst. Ich habe Ärzte gefragt, Bücher gelesen, Diagnosen gesucht. Irgendetwas, das erklären würde, warum das alles bei mir so schwer war, was für andere selbstverständlich schien.

Dann kam dieser eine Satz.

Eine Kollegin äußerte beiläufig, mitten in einem Gespräch:

„Weißt du eigentlich, dass Hochbegabung oft genauso aussieht wie ADHS?“

Ich habe sie angeschaut, als hätte sie gerade etwas auf Russisch gesagt. Und gleichzeitig hat in mir irgendetwas aufgehört zu kämpfen.

Es war, als hätte sich in meinem ganzen System ein Schalter umgelegt. Endlich sah ich klar.

Plötzlich ergab alles Sinn. Das Rauschen im Kopf. Die Erschöpfung nach sozialen Situationen. Die Unfähigkeit, mich in Systeme einzupassen, die anderen mühelos zu funktionieren schienen. Das war kein Defekt. Das war ich.

Ich hatte mein Leben lang versucht, jemand zu werden, der ich nie war.

Ab diesem Moment hat sich etwas verändert. Nicht über Nacht. Nicht mit einem großen Knall. Aber stetig. Ich habe aufgehört, mich zu reparieren und angefangen zu verstehen. Ich habe aufgehört mich als mangelhaft wahrzunehmen. Und zum ersten Mal habe ich mir Unterstützung geholt, die wirklich zu mir gepasst hat.

Ich bin jahrelang davon ausgegangen, dass ich ein Mangelwesen bin. Dass ich irgendwo im Minus stehe und mich da rausarbeiten muss.
Und dann kam dieser eine Satz. Und ich hab gemerkt: Ich geh die ganze Zeit von der falschen Stelle los. Kein Wunder, dass sich nichts verändert hat.
Genau das ist es, womit ich dir helfen will. Nicht erklären, was mit dir nicht stimmt. Sondern gemeinsam rausfinden, von welcher Stelle du wirklich losgehst.

Meine Haltung

Wie ich auf die Dinge schaue

Ich habe immer anders wahrgenommen und gedacht.

Tiefe

statt Oberfläche

Zwischentöne

statt Worte

Energie

statt Rollen

Früher dachte ich, das sei ein Fehler – heute weiß ich: Es ist mein Werkzeug, mein Kompass, meine besondere Art, Menschen wirklich zu sehen.

Viele der Frauen, die zu mir kommen, sind hochsensibel oder hochbegabt – oft ohne es zu wissen. Aber das Label ist nicht das Wichtigste. Ich sehe keinen Mangel. Ich sehe die Fähigkeiten, die Tiefe, die Schnelldenkerin, die Tieffühlerin, die Kreative.

Das Wichtigste ist: Du erkennst dich endlich selbst.

Meine Arbeit beginnt dort, wo du niemanden mehr findest, der dich versteht.

Corinna von der Mühlen

Persönlich

Hier etwas Persönliches

Ich heiße Corinna. Ich bin etwas über fünfzig, aber innerlich bewege ich mich seit Jahren stabil zwischen 38 und 45. Das ist wahrscheinlich die natürliche Temperatur meiner Seele.

Ich lebe in einer Familie mit vier erwachsenen Kindern und meinem Mann in Schwelm. Und ich habe eine Wahl- und Herzensschwester, die mir so ähnlich ist, dass es manchmal wirkt, als hätten wir uns im Leben verpasst und jetzt zueinandergefunden – gleiche Frequenz, nur anderer Jahrgang.

Ich gehe gerne spazieren. Meistens allein, manchmal mit meinem Sohn und seinem Familienhund, manchmal mit meiner Schwester und ihrer Hündin. Es ist die Zeit, in der mein Kopf Muster sortiert und mein Herz wieder atmet.

Denken und lesen kann ich nicht abstellen. Ich lese gerne mehrere Bücher zur gleichen Zeit und denke über Dinge des Lebens auf mehreren Ebenen nach. Heute erlaube ich mir das.

Und ich bin vermutlich eine Gänseflüsterin. Ausprobiert habe ich das bis jetzt nur bei einem Gänserich. Und – es funktioniert jedes Mal.

Qualifikationen

Meine fachliche Grundlage

Heilpraktikerin für Psychotherapie

Seit 2010 begleite ich Frauen in eigener Praxis.

Systemische Beraterin und Systemische Therapeutin

Weiterbildung am BSB-Institut in Radevormwald (Mai 2021 bis Februar 2025).

Hoch- und Höchstbegabung

Fortbildung bei Frauke Niehues in Gießen. Viele meiner Klientinnen sind vermutlich hochbegabt, ohne es zu wissen.

Weiterbildung nach Alfred Adler

Am ICL Institut.

Kennenlernen

Wenn du das Gefühl hast, dass ich die Richtige für deinen Weg sein könnte, buche gern ein Kennenlerngespräch. Ich freue mich darauf.