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	<description>Coaching und Mentoring Schwelm und online</description>
	<lastBuildDate>Fri, 03 Apr 2026 08:46:11 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Die goldene Brille und die Kunst, Menschen nicht zu verurteilen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Apr 2026 12:10:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was KPU damit zu tun hat und warum Gespräche manchmal so anstrengend sind Apr. 01, 2026 Die Brille, die alles verändert...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://corinnavondermuehlen.de/konsequent-positive-unterstellung-die-haltung-die-beziehungen-veraendert/">Die goldene Brille und die Kunst, Menschen nicht zu verurteilen</a> erschien zuerst auf <a href="https://corinnavondermuehlen.de">                                                                                                                               @Corinna von der M&uuml;hlen</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Was KPU damit zu tun hat und warum Gespräche manchmal so anstrengend sind</h2>



<p><a href="https://substack.com/@corinnavondermuehlen"></a></p>



<p>Apr. 01, 2026</p>



<figure class="wp-block-image"><a class="image-link image2 is-viewable-img can-restack" href="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!_jL_!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F272a1ce7-bebb-4776-bc9d-65b91074cf0c_3742x1932.jpeg" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><img decoding="async" src="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!_jL_!,w_1456,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F272a1ce7-bebb-4776-bc9d-65b91074cf0c_3742x1932.jpeg" alt=""/></a></figure>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Die Brille, die alles verändert</strong></h3>



<p>Es ist Zeit für die Wahlvorträge auf einem Elternkongress in einer großen deutschen Stadt. Der Redner, für dessen Vortrag ich mich entschieden hatte, steht vor uns, der erwartungsvollen Zuhörerschaft, bereit seinen Vortrag zu starten.</p>



<p>Nach einer kurzen Vorstellung, zieht er eine riesige goldene Brille auf, macht eine lange Pause und sagt dann: „Ich arbeite mit der KPU Methode.”</p>



<p>Stille.</p>



<p>„KPU heißt: Konsequent Positive Unterstellung.”</p>



<p>Die Zuhörer lachen über diese Abkürzung, entspannen sich und die und der ein oder andere denkt sich vielleicht, dass sie schon ein bisschen albern ist, diese riesige Brille.</p>



<p>Doch das Thema ist ernst. Es geht in die Tiefe. Mit KPU, dem Grundprinzip der Gewaltfreien Kommunikation nach Marshall Rosenberg, geht man davon aus, dass jedes Verhalten, auch ein schwieriges, auf dem Wunsch nach Erfüllung eines Bedürfnisses beruht. Ein Mensch tut und sagt also nichts gegen einen anderen, sondern tut etwas für sich.</p>



<p>Wie soll das denn gehen? Positive Unterstellung &#8230;</p>



<p>Vor allem wenn sich jemand echt danebenbenimmt, dann muss doch wirklich durchgegriffen werden. Es muss Konsequenzen geben! Für den Störenfried. Schließlich will man Ruhe, akzeptables Verhalten und die ungeteilte Aufmerksamkeit, sowohl im Klassenzimmer als auch im Wohnzimmer. Und auf der Arbeit und überall.</p>



<p>Während Andreas weiter redet, wird klar, dass KPU sich zwar lustig anhört, dass dahinter aber sehr viel Beschäftigung jedes Einzelnen mit sich selbst steckt.</p>



<p>Ach du meine Güte! Echt jetzt?</p>



<p>Jemand ist nicht unserer Meinung oder macht etwas, das uns so richtig gegen den Strich geht. Was ist dein erster Impuls in solchen Situationen?</p>



<p>Das mindeste ist Ärger, der aufsteigt und der Impuls, regulierend eingreifen zu wollen. Durch Handlungen oder durch Worte und Tonfall und Blicke. Manche werden laut und bedrohlich, manche versuchen zu manipulieren. Damit das äußerst unangenehme Gefühl im Bauch oder Brustkorb weggeht.</p>



<p>Wir kennen das doch alle, oder? Natürlich kennen wir das.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Keine Methode. Eine Haltung.</strong></h3>



<p>Im Laufe des Vortrags wird klar, dass es sich bei KPU nicht um eine Methode handelt und es auch nicht um Handlungsstrategien in momentanen Situationen geht.</p>



<p>Sondern darum, eine Haltung des Wohlwollens – besonders sich selbst und anderen Menschen gegenüber – zu entwickeln. Des Wohlwollens und der Gleichwürdigkeit.</p>



<p>„Eine Haltung?”, fragst du? Fragen alle, die im Raum sind.</p>



<p>Für so einige ist der Gedanke ungewohnt. Zu schnell ist der Reflex, aus der Überzeugung heraus zu handeln, dass der Mensch schlecht ist. Diese Überzeugung ordnet vermeintlich – doch sie steckt in Wirklichkeit in Schubladen.</p>



<p>Manchmal denke ich, dass die Schubladen Sicherheit und Kontrolle bedeuten. Doch das tötet Lebendigkeit. In Kindern, in Erwachsenen, in Beziehungen.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Gleichwürdig, nicht gleich</strong></h3>



<p>Andreas führt aus, dass die Erwachsenen in Elternhaus und Schule die Hauptverantwortung für die Beziehungsgestaltung haben. Das ist natürlich unter Erwachsenen anders. Doch was immer wichtig ist, ist die Gleichwürdigkeit.</p>



<p>Das ist ein Wort, über das ich ganz zu Anfang gestolpert bin.</p>



<p>Gleichwürdigkeit bedeutet nicht Gleichheit der Rechte – sondern Gleichheit des Wertes. Ein Kind hat nicht dieselben Rechte wie ein Erwachsener, aber denselben inneren Wert. Das ist der Kern.</p>



<p>Wer den gleichen Wert im anderen sieht – auch im schwierigen Moment – handelt anders.</p>



<p>Wie geht es dir damit? Mit dem anders handeln können?</p>



<p>Konsequent Positive Unterstellung ist die Haltung, die auch Kontakt und Beziehung unter Erwachsenen beeinflusst. Es ist eine offene Grundhaltung des Interesses am anderen, ohne etwas zu erwarten.</p>



<p>Wie <a href="https://open.substack.com/users/424040313-arne-muhlholm-sei-ein-mensch?utm_source=mentions" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Arne Mühlholm &#8222;Sei ein Mensch&#8220;</a> es ausdrücken würde: Vor dem Reden über unsere Meinung, Sichtweise, Standpunkte steht das Verstehen des Gegenübers. So dass aus einem Gegeneinander viel eher ein Miteinander wird.</p>



<p>Neue Möglichkeiten und neue Wege eröffnen sich, wenn die Entscheidung getroffen wird, keine Erwartungen ans Ergebnis zu haben. Sondern vielmehr interessiert nachzufragen, was den anderen bewegt. Arne erzählt es so: ,,In meiner Wahrnehmung entstehen dann kleine Wunder, die ich so nie erwartet hätte. Vielleicht, weil ich keinen Widerstand leiste sondern sage: ,,Erzähl mir mehr.” und das verändert etwas in dem Gegenüber.”</p>



<p>Auch meine ehemalige Klientin Tanja sagt: „Wenn ich wirklich losgelassen habe, bin ich erstaunt, wie viel Gutes plötzlich auf mich zukommt. Und was alles möglich wird.” Und: „Wenn ich ganz bei mir bleibe, dann habe ich gar nicht erst Erwartungen.” Ich selbst habe die Erfahrung gemacht, dass ich irgendwann meine Meinung gar nicht mehr in den Vordergrund stellen musste.</p>



<p>Was eine Haltung der Konsequenten Positiven Unterstellung bewirkt, zeigt auch Rutger Bregman in „Im Grunde gut”. Diese Annahme ist keine Illusion – er hat dafür Belege gesammelt, die aus meiner Sicht kaum bekannt sind.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Was darunter liegt</strong></h3>



<p>Das Eisbergmodell von Katia Saalfrank macht sichtbar, was wir oft übersehen:</p>



<p>Hinter jedem Verhalten liegt ein guter Grund.</p>



<p>Die Spitze des Eisberges steht für das Verhalten, das man sieht, die Meinung, die man hört. Unter der Wasseroberfläche liegen die Dinge, die nicht offensichtlich sind. Zuerst Gefühle, durch die das Verhalten gesteuert wird. Und darunter die Bedürfnisse nach Liebe, Sicherheit, Zugehörigkeit – die unerfüllt sind.</p>



<p>Kinder benötigen die Unterstützung von Erwachsenen, um sich diese Bedürfnisse zu erfüllen. Erwachsene sind selbst für die Erfüllung ihrer Bedürfnisse zuständig.</p>



<p>Thomas Gordon, der Autor von „Die neue Familienkonferenz”, beschreibt eindrücklich die Unterschiede zwischen dem Umgang, den wir vermutlich fast alle kennen, und der Anwendung einer Haltung wie KPU – und deren Auswirkungen auf das Miteinander. Das Buch gibt es übrigens auch für Manager und Lehrer.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Respekt und Freundlichkeit sind keine Einbahnstraße. Aber ich fange bei mir an.</strong></h3>



<p>Wenn ich über KPU spreche, kommen Reaktionen:</p>



<p>“Aber wenn jemand mich wirklich verletzt hat – soll ich da auch noch eine positive Absicht unterstellen?”</p>



<p>“Das ist doch nur für Menschen, die keine echten Probleme haben.”</p>



<p>“Ich mache das schon so – und der andere nutzt das aus.”</p>



<p>“Das klingt nach Psycho-Blabla für Leute, die sich alles gefallen lassen.”</p>



<p>“Ich bin ja bereit – aber der andere ist es nicht. Was dann?”</p>



<p>Ich höre das. Und ich lasse diese Fragen stehen.</p>



<p>Was ich sagen kann: Mir geht es besser, wenn ich in dieser Haltung unterwegs bin. Das ist meine Erfahrung. Die Verantwortung für sein Denken und Handeln trägt der andere selbst.</p>



<p>Hier passt das alte Bild: Wie ich in den Wald hineinrufe, so schallt es heraus. Keine Garantie. Aber eine Wahrscheinlichkeit.</p>



<p>Ich fange bei mir an. Das reicht.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Wie es gelingt, wenn man es wirklich will</strong></h3>



<p>Hier ein paar Hinweise, wie es gelingen kann, diese Haltung einzunehmen.</p>



<p>Für mich war es immer wieder eine Entscheidung. Und die Bereitschaft, diese anfänglich herausfordernde Perspektive einzunehmen. Mich selbst und die eigene Perspektive nicht in den Vordergrund stellen zu wollen. Den anderen durch Zuhören verstehen zu wollen. Und nach der Bereitschaft zu fragen, ob mein Gegenüber bereit ist, auch meine Perspektive anzuhören.</p>



<p>Was in dem Ganzen noch nicht berücksichtigt wurde: die Bereitschaft, sich mit den eigenen Mustern, der Prägung und den ungestillten Bedürfnissen wirklich auseinanderzusetzen. Solange das nur unzureichend passiert, besteht die Gefahr, Dinge weiterhin persönlich zu nehmen. Oder sich im Kampf zu befinden, weil man meint, alle seien sowieso gegen einen.</p>



<p>Das erste Mal, dass ich angefangen hatte, meine KPU &#8211; Brille aufzusetzen ist mir hier aufgefallen: Während eines Gespräches mit unsere Kitaleitung ist mir aufgegangen, wie absurd dieser übliche Satz ist: ‘Kinder wissen genau, welche Knöpfe sie drücken müssen.’ Das hatte plötzlich etwas von: Mein Kind ist der Endgegner. Und wenn das Kind der Endgegner ist, wird Beziehung unmöglich.</p>



<p>Der Gedanke, dass Kinder manipulieren und Knöpfe drücken – der war irgendwann einfach weg. Beziehung war mir so wichtig, dass ich wirklich den Blick auf den Blick auf die Gründe für Verhalten meiner Kinder richten konnte. Und mit ihnen nach guten Lösungen suchen konnte.</p>



<p>Die Verantwortung für sich und die eigene Gefühlsregulation zu übernehmen, gehört auch dazu. Falls das ein unangetastetes Thema bleiben sollte, nützen alle guten Vorsätze nichts.</p>



<p>Es geht auch darum, Vertrauen in sich selbst zu haben, in sein Gegenüber und das Vertrauen durch Neugier und einen positiven Blick auf die Welt zu halten.</p>



<p>Eine Bekannte hat mir ein Bild gegeben, das mich sehr beeindruckt hat: Sie wollte ihr Pferd nach einem Turnier schnell in den Hänger bringen. Das Pferd scheute allerdings bei einem Holzstapel. Sie ging mit ihm mehrmals wieder ein Stück zurück, gab ihm eine Kleinigkeit zu fressen und startete einen neuen Versuch. Das wirkt aufwendig – hat aber die Zeit, die das Pferd brauchte, um sicher genug zu sein, deutlich verkürzt. Das Pferd ernst zunehmen war die effizientere Strategie. Im Vergleich zu der Strategie anderer anwesenden Reiter, die ihre Pferde geschlagen haben, damit sie gehorchten und damit sehr viel mehr Zeit brauchten.</p>



<p>KPU passt zu den Arbeiten von Lisa Feldman &#8211; Barrett. Sie sagt, dass das Gehirn Vorhersagen trifft, aufgrund derer dann die Gefühle entstehen. Ich finde das sehr spannend, weil ich daraus schließe, dass ich diese Vorannahmen ändern kann. Ich bin nicht hilflos.</p>



<p>Zum Schluss möchte ich dich ermutigen, KPU auszuprobieren. Neue Erfahrungen machst du nur, wenn du das tust. Was wäre, wenn der Verzicht auf Urteilen die Welt ein bisschen leichter machen würde?</p>



<p>Und nein – es reicht nicht, nur Selbsthilfebücher zu lesen und das Gefühl, das dadurch entsteht, als Tun zu interpretieren.</p>



<p>Wenn dich bewegt, was du liest und du daran arbeiten möchtest eine andere Haltung zu dir selbst und zu anderen in dein Leben zu holen, dann musst du das nicht alleine machen. Buche dir gerne einen kostenfreien Kennelerntermin über diesen Link: <a href="https://corinnavondermuehlen.de/termin-buchen/">https://corinnavondermuehlen.de/termin-buchen/</a>.</p>



<p></p>
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		<title>Jahresrückblick 2025 &#8211; Das Jahr, in dem ich mir meinen Platz genommen habe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Dec 2025 20:18:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rückblick]]></category>
		<category><![CDATA[Anpassung]]></category>
		<category><![CDATA[Identität]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Jahr, in dem es enger wurde 2025 war kein Jahr, in dem mein Leben größer wurde.Es war ein Jahr, in...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[


<figure class="wp-block-kadence-image kb-image4852_11c5ff-5f size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="450" height="600" src="https://corinnavondermuehlen.de/wp-content/uploads/IMG_20251229_215534_450_x_600_pixel.jpg" alt="Portraitfoto von Corinna von der Mühlen" class="kb-img wp-image-4914" srcset="https://corinnavondermuehlen.de/wp-content/uploads/IMG_20251229_215534_450_x_600_pixel.jpg 450w, https://corinnavondermuehlen.de/wp-content/uploads/IMG_20251229_215534_450_x_600_pixel-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Das Jahr, in dem es enger wurde</h3>



<p>2025 war kein Jahr, in dem mein Leben größer wurde.<br>Es war ein Jahr, in dem es enger wurde. Und genau darin lag seine Wahrheit.</p>



<p>Nicht, weil ich falsch war.<br>Nicht, weil ich gescheitert bin.<br>Nicht, weil mir etwas fehlte.</p>



<p>Sondern weil die Identität, aus der ich lange gelebt hatte, mir nicht mehr entsprach. </p>



<p>Und mir begegneten meine alten, überwunden geglaubten Muster noch einmal mit voller Wucht.</p>



<p>Was sich wie Enge anfühlte, war kein Mangel.<br>Es war ein inneres Nein zu einem Leben, das mich nur trug, solange ich mich selbst überging.</p>



<p>Rückblickend sehe ich kein Jahr voller Ereignisse.<br>Ich sehe ein Jahr des Rückbaus.<br>Des Stilllegens.<br>Des bewussten Abtragens dessen, was einmal sinnvoll schien, Normalität war – und irgendwann Grenze wurde.</p>



<p>2025 war kein lautes Jahr.<br>Aber es war ein ehrliches.</p>



<p>Ein Jahr, in dem ich aufgehört habe, mich selbst im Sinne dessen, was ,,man&#8220; so tut um dazuzugehören, zu korrigieren.<br>Und begonnen habe, mir zu glauben.</p>



<figure class="wp-block-kadence-image kb-image4852_2b10ec-fc size-large"><img decoding="async" width="768" height="1024" src="https://corinnavondermuehlen.de/wp-content/uploads/IMG20251016182956-1-768x1024.jpg" alt="Neblige Wiese am Morgen mit Bäumen am Horizont" class="kb-img wp-image-4880" srcset="https://corinnavondermuehlen.de/wp-content/uploads/IMG20251016182956-1-768x1024.jpg 768w, https://corinnavondermuehlen.de/wp-content/uploads/IMG20251016182956-1-225x300.jpg 225w, https://corinnavondermuehlen.de/wp-content/uploads/IMG20251016182956-1-1152x1536.jpg 1152w, https://corinnavondermuehlen.de/wp-content/uploads/IMG20251016182956-1-1536x2048.jpg 1536w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Meine Instagram &#8211; Reels als Spiegel meines Jahres</h3>



<p>Wenn ich heute durch meine Inhalte aus 2025 scrolle, sehe ich keinen Plan.<br>Ich sehe Bewegung.</p>



<p>Diese Reels sind entstanden, weil mir bestimmte Dinge bewusst wurden und ich die Erkenntnisse, die ich hatte immer mehr in mein Leben integriert habe.</p>



<p>Themen wie:</p>



<p>Anpassung.<br>Erschöpfung.<br>Unterforderung.<br>Die wiederkehrende Frage, warum Funktionieren plötzlich nicht mehr funktionierte.                                                                                                        Ich habe mir diese Frage nicht bewusst gestellt.                                             Sie hat sich gestellt &#8211; über meinen Körper, über Müdigkeit, über Widerstand.                                                                                                             Erst später bekam sie Worte.</p>



<p>Ich habe nicht nur über diese Themen gesprochen, weil sie „relevant“ waren.<br>Ich habe auch über sie gesprochen, weil sie für mich wahr waren.</p>



<p>Mein Jahr lässt sich weniger an äußeren Meilensteinen ablesen als an den Mustern, die immer wieder auftauchten. Die ich dieses Jahr ganz bewusst wahrgenommen habe.<br>Sie waren kein Zufall.<br>Sie waren Hinweise. </p>



<p>Hinweise darauf, dass sich etwas verschoben hatte.<br>Leise.<br>Aber unumkehrbar.</p>



<figure class="wp-block-kadence-image kb-image4852_1cb202-b5 size-full"><img decoding="async" width="450" height="600" src="https://corinnavondermuehlen.de/wp-content/uploads/IMG_20251230_001711_450_x_600_pixel-1.jpg" alt="Nebelige Wiese mit einzelnem Baum" class="kb-img wp-image-4919" srcset="https://corinnavondermuehlen.de/wp-content/uploads/IMG_20251230_001711_450_x_600_pixel-1.jpg 450w, https://corinnavondermuehlen.de/wp-content/uploads/IMG_20251230_001711_450_x_600_pixel-1-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Der Abschied vom Funktionieren und der Anpassung</h3>



<p>Anpassung war nie mein persönlicher Makel.<br>Sie war eine kluge Strategie.</p>



<p>Ich habe gelernt, mich selbst zurückzunehmen, um andere nicht zu überfordern oder zu verletzen.<br>Meine Wahrheit zu glätten, damit sie anschlussfähig bleibt.<br>Harmonie zu sichern – auch dann, wenn sie nur existierte, solange ich mich selbst verließ.</p>



<p>2025 habe ich begonnen, das nicht mehr zu tun.</p>



<p>Nicht aus Rebellion.<br>Nicht aus Härte (das fühlte sich häufig so an)</p>



<p>Sondern aus Selbstachtung/ weil ich mich wirklich ernst genommen habe.</p>



<p>Ich habe aufgehört, meine Worte so zu wählen, dass sie möglichst niemanden irritieren.<br>Ich habe aufgehört, Brücken zu bauen, wenn auf der anderen Seite keine Pfeiler standen.                                    Ich habe angefangen meine Wahrheit auszusprechen.                                                                                         Ich habe aufgehört, mich zu verstecken. Ich habe angefangen, mich zuzumuten.</p>



<p>Manche Verbindungen hielten das nicht aus. Manchmal passte es dann nicht mehr.<br>Und das war kein Scheitern.</p>



<figure class="wp-block-kadence-image kb-image4852_0b7975-52 size-full"><img decoding="async" width="450" height="600" src="https://corinnavondermuehlen.de/wp-content/uploads/IMG_20251230_003436_450_x_600_pixel.jpg" alt="Schmaler Pfad über eine grüne Wiese" class="kb-img wp-image-4924" srcset="https://corinnavondermuehlen.de/wp-content/uploads/IMG_20251230_003436_450_x_600_pixel.jpg 450w, https://corinnavondermuehlen.de/wp-content/uploads/IMG_20251230_003436_450_x_600_pixel-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Als mir klar wurde, dass meine alte Identität nicht mehr trägt</h3>



<p>Dass sich vieles schwerer anfühlte, war kein Rückschritt.<br>Es war das erste Jahr, in dem ich meinen Körper nicht mehr übergangen habe.</p>



<p>Mein Körper verhandelt nicht.<br>Wenn er Nein sagt, ist das kein Drama. ( Das habe ich früher immer falsch interpretiert und falsche Schlüsse daraus gezogen.)<br>Es ist eine klare Information!</p>



<p>Lange dachte ich, mein Leben sei eng, weil äußere Umstände es erfordern. Außerdem dachte ich lange, dass ich mein Potential nicht entfalten konnte und es war mir nach und nach immer weniger möglich. <br>Heute erkenne ich:<br>Die Enge kam aus einer Form, die ich viel zu lange bewohnt hatte. Ich lebte immer wieder in der alten Identität und in meinen alten Mustern.</p>



<p>Ich habe begonnen, meinem Körper zuzuhören.<br>Und das hat vieles verlangsamt – aber nichts zerstört. Im Gegenteil: es hat mich weiter zu mir selbst geführt.</p>



<p>Ein wirklich bemerkenswertes Erlebnis hatte ich mit der Katze meiner Gesangslehrerin. Sie war noch nie in den Übungsraum gekommen.                                 Sie ist normalerweise sehr scheu.                                                                 An einem Tag, an dem ich ganz bei mir war, kam sie das erste Mal in den Raum und ließ sich eine Weile von mir streicheln.                          Anschließend setzte sich sich hinter mir auf das Fensterbrett, blieb dort auch eine Weile.                                                                                               Später kam sie nocheinmal zu mir und ließ sich wieder streicheln.                    Für mich war das ein ganz bedeutsames Erlebnis, was mich immer wieder gedanklich begleitet.</p>



<figure class="wp-block-kadence-image kb-image4852_b7967e-f2 size-full"><img decoding="async" width="450" height="600" src="https://corinnavondermuehlen.de/wp-content/uploads/IMG_20251230_010051_450_x_600_pixel-1.jpg" alt="Freigelegte Baumwurzeln an einem Hang im Wald" class="kb-img wp-image-4929" srcset="https://corinnavondermuehlen.de/wp-content/uploads/IMG_20251230_010051_450_x_600_pixel-1.jpg 450w, https://corinnavondermuehlen.de/wp-content/uploads/IMG_20251230_010051_450_x_600_pixel-1-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Der Preis der Klarheit</h3>



<p>Klarheit ist nicht sanft.<br>Sie ist nüchtern.                                                                                                                                                                        Sie ist häufig ungewohnt.                                                                                                                                                   Sie scheint Verbindung erst wirklich möglich zu machen.</p>



<p>Ich habe gesehen, wie viele Beziehungen nur funktionierten, solange ich mich übersetzte.<br>Solange ich mich erklärte.<br>Solange ich mich kleiner machte oder auch dimmte, um nicht zur Last zu fallen. Um nicht zuviel zu sein.                                                                             Solange ich mich kleiner machte, weil ich meiner eigenen Größe nicht traute.                                                                             Solange ich die Verantwortung für das Gelingen der Beziehungen übernahm.</p>



<p>Als ich damit aufhörte, entstand Distanz.</p>



<p>Nicht, weil ich kälter wurde.<br>Sondern weil ich präziser wurde.                                                                                                                                     Weil ich mir selbst gegenüber ehrlich wurde.  Ich habe meine Wahrheit nicht mehr nur gedacht, sondern wirklich ausgesprochen.                                                                                                                                                            Weil ich nicht mehr die Rollen bediente, in denen mich mein Umfeld kannte</p>



<p>Erst durch die Distanz ist mir aufgefallen, dass Nicht-gesehen-werden nicht Schuld meines Umfeldes ist.<br>Es ist ein Hinweis auf fehlende Passung.</p>



<p>Und nicht jede Distanz ist ein Verlust.                                                                                                                         Manche ist notwendig, um sich selbst wieder sehen zu können.                                                                                   Das sehe und fühle ich heute.</p>



<figure class="wp-block-kadence-image kb-image4852_bf618b-c2 size-full"><img decoding="async" width="450" height="600" src="https://corinnavondermuehlen.de/wp-content/uploads/IMG_20251230_002334_450_x_600_pixel.jpg" alt="Aussicht von der Höhe auf eine Sonnenbeschienene Landschaft" class="kb-img wp-image-4921"/></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Bewusstwerdung betäubt nicht</h3>



<p>Warum wurde alles anstrengender?<br>Warum müder?</p>



<p>Nicht, weil etwas falsch lief.<br>Sondern weil nichts mehr betäubt wurde.</p>



<p>Bewusstheit kostet Kraft, weil sie ehrlich ist.<br>Weil sie nichts übergeht.<br>Weil sie nicht beschwichtigt. Weil sie zeigt, welche Brücken zu bauen Sinn macht und welche zu sehr entschuldigen und mir doch wieder die Verantwortung für emotionale Regulation zuschieben und Hinnehmen von No-Go´s mich in alte Rollen rutschen lassen.                                                                                                                              In alte Rollen von Bedürftigkeit und Angst vor Verlust von Menschen und Zugehörigkeit.</p>



<p>2025 war ein Jahr ohne Abkürzungen.</p>



<figure class="wp-block-kadence-image kb-image4852_6e8ce6-63 size-full"><img decoding="async" width="576" height="880" src="https://corinnavondermuehlen.de/wp-content/uploads/IMG_20251229_180658.jpg" alt="Corinna von der Mühlen beim Walken auf einer Wiese" class="kb-img wp-image-4907" srcset="https://corinnavondermuehlen.de/wp-content/uploads/IMG_20251229_180658.jpg 576w, https://corinnavondermuehlen.de/wp-content/uploads/IMG_20251229_180658-196x300.jpg 196w" sizes="(max-width: 576px) 100vw, 576px" /></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Der innere Widerstand gegen Klarheit</h3>



<p>Klarheit fühlt sich nicht sofort richtig an.                                                                                                                          Sie fühlt sich eher herausfordernd an.                                                                                                                                                  Manchmal hätte ich sie am liebsten wieder ,,zurückgelegt&#8220;</p>



<p>Weil sie alte Loyalitäten in Frage stellt.                                                                                                                                        Weil sie alte Rollen beendet, die Sicherheit gegeben haben.                                                                                           Weil sie Beziehungen prüft, die nur gehalten haben, solange ich mich angepasst habe.</p>



<p>Es gab Moment, in denen ich mir wünschte, ich könnte ,,einfach wieder funktionieren&#8220;.                                                                               Nicht weil es mir gutgetan hätte &#8211;  sondern weil es vertraut war.</p>



<p>Aber genau das war der Punkt. Vertraut bedeutet nicht stimmig.                                                                                                                Und Frieden um den Preis der Selbstaufgabe war keiner mehr.</p>



<figure class="wp-block-kadence-image kb-image4852_6952e4-da size-full"><img decoding="async" width="450" height="600" src="https://corinnavondermuehlen.de/wp-content/uploads/IMG_20251230_001918_450_x_600_pixel.jpg" alt="Schmaler Weg im Wald mit Licht und Schatten" class="kb-img wp-image-4920" srcset="https://corinnavondermuehlen.de/wp-content/uploads/IMG_20251230_001918_450_x_600_pixel.jpg 450w, https://corinnavondermuehlen.de/wp-content/uploads/IMG_20251230_001918_450_x_600_pixel-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Ein Nein ohne Erklärung</h3>



<p>Zwei Momente steht exemplarisch für dieses Jahr.</p>



<p>Eine Einladung.<br>Früher hätte ich abgewogen, erklärt, gerechtfertigt. <br>Hätte versucht, verständlich zu bleiben. Freundlich zu bleiben, damit die Verbindung nicht abreißt. Und am Ende wäre ich vermutlich doch hingegangen &#8230;                                                                                                              </p>



<p>Diesmal nicht.</p>



<p>Ich habe Nein gesagt.<br>Ohne Begründung.<br>Ohne Geschichte.</p>



<p>Dieses Nein war kein Rückzug von anderen.<br>Es war ein Ja zu mir.                                                                                                                                                               Weil es notwendig war.                                                                                                                                                                   Und weil ich es mir wert bin.</p>



<p>Ich habe es ausgehalten, dass ich nicht wie gewohnt gehandelt habe und die Verbindung ist nicht abgerissen</p>



<p>Und ich habe das erste Mal kommuniziert, dass ich eine Beziehung gerade nicht pflegen kann &#8211; ohne mich von den möglichen Konsequenzen abhalten zu lassen.                                                                                                                           Auch hier habe ich mich nicht wie sonst erklärt, entschuldigt, gerechtfertigt. Und ich habe mich gegen den Impuls entschieden, noch einmal zu schreiben.                                                                                                          Nicht weil ich abgestumpft bin, sondern weil ich endlich erkannt habe, was ich automatisiert getan habe. </p>



<p>In diesem Jahr hat mein Körper so einige Male die Reißleine gezogen und ich konnte Erschöpfung oder inneren Widerstand gegen etwas immer besser richtig einordnen.                                                                                           Als Signal, dass Selbstfürsorge jetzt nicht verhandelbar ist.                                                                                                   </p>



<p>Das ist kein Egoismus. Das ist Selbstverantwortung.</p>



<p>An einem Punkt wurde mir klar, dass es nicht mehr um Beziehung ging. Sondern um meinen Platz.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Der Stuhl</h3>



<figure class="wp-block-kadence-image kb-image4852_0e4ae4-71 size-large"><img decoding="async" width="1024" height="755" src="https://corinnavondermuehlen.de/wp-content/uploads/AdobeStock_268627941-1024x755.jpeg" alt="" class="kb-img wp-image-4889" srcset="https://corinnavondermuehlen.de/wp-content/uploads/AdobeStock_268627941-1024x755.jpeg 1024w, https://corinnavondermuehlen.de/wp-content/uploads/AdobeStock_268627941-300x221.jpeg 300w, https://corinnavondermuehlen.de/wp-content/uploads/AdobeStock_268627941-768x566.jpeg 768w, https://corinnavondermuehlen.de/wp-content/uploads/AdobeStock_268627941-1536x1132.jpeg 1536w, https://corinnavondermuehlen.de/wp-content/uploads/AdobeStock_268627941-2048x1510.jpeg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Irgendwann stand da ein leerer Stuhl.<br>Kein Thron.<br>Und doch ein Symbol meiner Gestaltungsmacht.<br></p>



<p>Ein schlichter Platz.</p>



<p>Mir wurde klar:<br>Dieser Platz war lange frei.<br>Häufig saß jemand anderes darauf. So fühlte es sich an. Was mir lange nicht klar war:<br>Ich habe ihn selbst nicht eingenommen. </p>



<p>Ich war sozusagen im Raum.<br>Aber ich saß nicht. Ich hatte diesen Platz nie mit mir in Verbindung gebracht.</p>



<p>2025 habe ich mich hingesetzt. Auf meinen Platz.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Selbstführung beginnt leise</h3>



<p>Ich habe gelernt, dass Entwicklung kein Drängen ist.<br>Dass Rückschritte Hinweise sind.<br>Und dass Selbstführung bedeutet, sich selbst nicht mehr zu übergehen – auch dann nicht, wenn es unbequem wird.</p>



<p>Ich darf wählen.<br>Nicht beliebig.<br>Aber verbindlich. Für mich.</p>



<figure class="wp-block-kadence-image kb-image4852_f43d10-0f size-full"><img decoding="async" width="450" height="600" src="https://corinnavondermuehlen.de/wp-content/uploads/IMG_20251230_004458_450_x_600_pixel.jpg" alt="Durchgang durch ein Tor zu einem Haus" class="kb-img wp-image-4925" srcset="https://corinnavondermuehlen.de/wp-content/uploads/IMG_20251230_004458_450_x_600_pixel.jpg 450w, https://corinnavondermuehlen.de/wp-content/uploads/IMG_20251230_004458_450_x_600_pixel-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Wofür ich dankbar bin</h3>



<p>Ich habe mein Leben verändert, ohne wegzugehen &#8211; und ohne mich selbst zu übergehen.                                                    Für meinen Mann und meine Kinder.                                   Für die Verbindung zu guten Freundinnen, mit denen ich einfach sein darf.                              Für meine engste Freundin, die meine Frequenz spricht.</p>



<p>Für die Möglichkeit mit meinen wunderbaren Klientinnen zu arbeiten.                                Ich habe soviele Frauen kennengelernt, die mich wirklich beeindrucken. Frauen, die spüren, dass alten Strukturen und Überzeugungen und Rollen sie nicht mehr tragen &#8211; und trotzdem oder gerade deswegen weitergehen.                                       Weil sie sich selbst nicht länger verlieren wollen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">2026</h3>



<p>Und mit all dem gehe ich weiter.<br>Nicht lauter.<br>Nicht härter.</p>



<p>Aber eindeutiger.</p>



<p>Ich werde Beziehungen leben, die mich sehen – nicht welche, die ich meine zu brauchen. Oder die meinen, mich zu brauchen.<br>Und ich werde mir selbst den Platz lassen, den ich mir 2025 eingeräumt habe.</p>



<p>Das Jahr 2025 hat mir gezeigt, dass nicht jede Veränderung laut beginnt und durchaus auch Umwege beinhalten kann.</p>



<p><strong><em>Manche Veränderungen beginnen leise mit einem inneren Nein, das nicht mehr übergangen werden kann.</em></strong></p>



<p>Ich arbeite mit Frauen, die genau an diesem Punkt stehen. Sie stehen an einer Schwelle. Dort wo gelernte und eingeübte Strategien nicht mehr greifen.                                                                                                                      Wo Anpassung nicht mehr funktioniert. Weil sie unangenehme Konsequenzen hat.                                                                                                Wo Klarheit nicht mehr theoretisch sein kann, sondern zum Handeln auffordert.</p>



<p>Es geht hier nicht um Selbstoptimierung.                                                                                                                                            Meine Arbeit richtet sich an Frauen, die bereit sind ihre eigene innere Autorität ernstzunehmen.                     Die nicht mehr fragen, wie sie besser funktionieren, sondern wie sie sich selbst treu bleiben.                     Auch dann wenn es unbequem wird.             </p>



<p>Wenn du dich in diesen Zeilen wiedererkennst, dann nicht weil du ein Problem hast oder bist.                         Sondern weil etwas in dir bereit ist, geführt zu werden &#8211; von dir selbst.</p>



<p>Wenn du merkst, dass Anpassung für dich keine Option mehr ist und du dir selbst gegenüber verbindlich werden willst, findest du hier die Möglichkeit <a href="https://corinnavondermuehlen.de/termin-buchen/">https://corinnavondermuehlen.de/termin-buchen/</a> ein unverbindliches Orientierungsgespräch zu buchen.</p>



<p></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://corinnavondermuehlen.de/jahresrueckblick-2025/">Jahresrückblick 2025 &#8211; Das Jahr, in dem ich mir meinen Platz genommen habe</a> erschien zuerst auf <a href="https://corinnavondermuehlen.de">                                                                                                                               @Corinna von der M&uuml;hlen</a>.</p>
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		<item>
		<title>Was ich dem anderen erlaube, beginnt bei dem, was ich mir selbst erlaube</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Dec 2025 09:56:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Anpassung]]></category>
		<category><![CDATA[eigene Größe leben]]></category>
		<category><![CDATA[Grenzen setzen lernen]]></category>
		<category><![CDATA[innere Autorität]]></category>
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		<category><![CDATA[Selbstverantwortung]]></category>
		<category><![CDATA[sich selbst ernst nehmen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn Verletzung zur stillen Zustimmung wird Lange Zeit dachte ich, dass ich Opfer der Umstände bin. Dass andere über mich hinweggehen....</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading">Wenn Verletzung zur stillen Zustimmung wird</h3>



<p>Lange Zeit dachte ich, dass ich Opfer der Umstände bin. Dass andere über mich hinweggehen. Dass ich übersehen, missverstanden oder nicht ernst genommen werde. Ich habe mich in Rollen wiedergefunden, in denen ich zu viel erklärt, zu viel gehalten, zu wenig gefordert habe. Und irgendwann kam der Gedanke: Vielleicht liegt es nicht nur am Gegenüber. Vielleicht habe ich unbewusst zugestimmt. Vielleicht habe ich nicht einfach „nichts getan“, sondern – ganz aktiv – nicht gehandelt.<br><br>Ich habe dem anderen erlaubt, mich so zu behandeln.<br><br>Weil ich mir selbst nicht die Erlaubnis gegeben habe, für mich einzustehen.</p>



<p>Stattdessen war ich ganz schockiert darüber, wenn meine Grenzen nicht eingehalten wurden. Ich habe  anderen die Verantwortung  für mich übergeben. Wenn ich heute darüber nachdenke, finde ich das ganz furchtbar. Doch damals waren mir die Zusammenhänge nicht bewusst.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wenn fehlende Selbstanbindung zu Grenzverletzungen führt</h3>



<p>Wenn ich in Situationen zurückschaue, in denen ich verletzt war, sehe ich heute oft: Ich war nicht klar. Ich war nicht  bei mir und nicht in meiner Autorität. Ich war im Aussen, bei anderen. Ich habe mich erklärt, entschuldigt, angepasst. Ich wollte Verbindung um jeden Preis – und habe mich dabei selbst zurückgestellt.<br><br>Und dann war ich enttäuscht, wenn mein Gegenüber sich auf eine Art verhalten hat, die nicht gut für mich war. Aber: Ich hatte nie gesagt, was gut für mich ist.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Warum wir uns klein machen, obwohl wir innerlich Nein meinen</h3>



<p>Ich hatte nie wahrgenommen, dass ich mich groß machen darf. Dass ich klar sagen darf: „So möchte ich nicht behandelt werden.“ Ich hatte Kooperationssignale gesendet – obwohl ich innerlich Nein meinte. Ich war freundlich, obwohl ich klar sein wollte. Ich war nachgiebig, obwohl ich etwas anderes gebraucht hätte.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Menschen reagieren auf deine innere Haltung</h3>



<p>Und das Spannende ist: Die meisten Menschen kooperieren mit uns. Wenn ich mich klein mache, reagieren andere auf mein Kleinsein. Wenn ich mich erkläre statt zu fühlen, reagieren sie auf meine Erklärung.<br><br>Das bedeutet nicht, dass sie schuld sind. Es bedeutet, dass ich mich nicht gezeigt habe. Nicht klar. Nicht in meiner Wahrheit. Nicht in meiner Größe.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Keine Schuld – sondern fehlende innere Autorität</h3>



<p>Ich habe – aus alten Loyalitäten, aus alten Mustern, aus Angst vor Ablehnung – keine Autorität über mich selbst übernommen.<br><br>Wenn ich meine eigene Autorität nicht nehme, wird das Leben für mich entscheiden. Oder andere Menschen. Und ich werde glauben, ich sei Opfer der Umstände.<br><br>Doch in Wahrheit habe ich es erlaubt. Ich habe es mitgetragen. Ich habe nicht gestoppt, was mir nicht gut tat. Und ich habe nicht eingefordert, was ich brauchte.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Klarheit statt emotionaler Eskalation</h3>



<p>Das zu erkennen, hat nichts mit Schuld zu tun. Es hat mit Klarheit zu tun. Und Klarheit ist heilsam.<br><br>Heute beobachte ich meinen Ärger anders. Er ist kein Zeichen von Schwäche. Er ist mein Signal. Mein Wegweiser.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ärger als Signal für übergangene Grenzen</h3>



<p>Wenn Ärger aufkommt, frage ich mich:<br><br>Was habe ich gerade nicht gesagt?<br>Wo habe ich meine Grenzen nicht gezeigt?<br>Wo war ich in Kooperation, obwohl ich in Klarheit hätte sein sollen?<br>Was habe ich mir nicht erlaubt?</p>



<h3 class="wp-block-heading">Selbst-Erlaubnis als Schlüssel für Veränderung</h3>



<p>Ich erlaube mir, mich zuzumuten. Ich erlaube mir, groß zu sein. Ich erlaube mir, nicht zu erklären, sondern zu fühlen. Ich erlaube mir, Nein zu sagen. Ich erlaube mir, in meiner Frequenz zu bleiben – auch wenn sie unbequem ist.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Warum echte Verbindung keine Selbstverleugnung braucht</h3>



<p>Nur wenn ich mir selbst diese Erlaubnis gebe, kann ich sie auch anderen entziehen. Ich kann sagen: „Das ist nicht in Ordnung.“ Ich kann führen, statt zu bitten. Ich kann Verantwortung übernehmen für das, was ich brauche – und was ich zulasse.<br><br>Das ist kein Bruch mit der Verbindung. Das ist der Beginn von echter Beziehung. Zu mir. Und zu anderen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die eine Frage, mit der Selbstführung beginnt</h3>



<p>Jedes Mal, wenn ich merke, dass ich in Drama rutsche, frage ich mich:<br><br>„Was habe ich mir gerade nicht erlaubt?“<br><br>Das ist oft der Moment, in dem ich mich selbst verliere. Und auch der Moment, in dem ich mich zurückholen kann.<br><br>Mit Klarheit. Mit Autorität. Mit Liebe zu mir selbst<br><br>Für mich.</p>



<h1 class="wp-block-heading"></h1>



<p></p>
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		<title>Trigger sind keine Feinde – sie sind der Weg zur Freiheit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Dec 2025 22:18:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Identität]]></category>
		<category><![CDATA[innere Klarheit]]></category>
		<category><![CDATA[Innere Überforderung trotz funktionierendem Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Innere Veränderung]]></category>
		<category><![CDATA[Nervensystem]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstführung]]></category>
		<category><![CDATA[Trigger]]></category>
		<category><![CDATA[Übergang]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn dich Kleinigkeiten plötzlich aus der Bahn werfen Kennst du das?Du bist gestresst, dein Kopf ist voll, dein Kalender quillt über...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Wenn dich Kleinigkeiten plötzlich aus der Bahn werfen</strong></h3>



<p>Kennst du das?<br>Du bist gestresst, dein Kopf ist voll, dein Kalender quillt über – und plötzlich piekst dich eine Kleinigkeit so tief, dass du dich hilflos und ohnmächtig fühlst.<br>Ein Kommentar. Eine Nachricht. Eine Bitte.</p>



<p>Und auf einmal rutschst du innerlich ab in ein altes Gefühl:<br><em>Ich bin überfordert. Ich schaffe das alles nicht.</em></p>



<p>In diesen Momenten greifen alte Geschichten in uns. Narrative von früher:<br><em>Ich bin faul. Ich bin zu viel. Ich bin zu wenig. Ich bin nicht gut genug.</em></p>



<p>Was da wirkt, ist kein Zeichen von Schwäche.<br>Es ist ein Trigger.</p>



<p>Und er zeigt dir etwas Wichtiges.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Was ein Trigger wirklich ist – und was nicht</strong></h3>



<p>Trigger sind emotionale Rückspiegel.<br>Sie holen alte Erfahrungen, Glaubenssätze und Schutzmuster an die Oberfläche. Nicht, um dich zu sabotieren. Sondern um dir zu zeigen, wo du dich selbst noch nicht vollständig gesehen, gehalten und angenommen hast.</p>



<p>Ein Trigger ist kein Angriff von außen.<br>Er ist ein Echo von innen.</p>



<p>Er bringt das zum Klingen, was in dir noch nicht in Frieden ist.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Warum dein Nervensystem schneller reagiert als dein Verstand</strong></h3>



<p>Wenn du dich klein, ohnmächtig oder handlungsunfähig erlebst, ist das kein Zufall. Dein Nervensystem erinnert sich.</p>



<p>In Stress, nach intensiven Situationen mit vielen Reizen und vielleicht auch erkenntnisreichen Erlebnissen, fühlst du Überforderung. Dann fällt dein System oft zurück in alte Zustände:<br>Freeze. Überanpassung. Funktionieren.</p>



<p>Du reagierst dann nicht aus deinem bewussten Erwachsenen-Ich, sondern aus einem inneren Muster heraus, das früher sinnvoll war &#8211; heute aber nicht mehr hilfreich ist.</p>



<p>In solchen Momenten ist es entscheidend, nicht gegen dich zu arbeiten.<br>Sondern mit deinem Nervensystem zu gehen:</p>



<p>Atmen. Spüren. Ankommen.<br>Den Körper fragen: Wo sitzt das Gefühl?<br>Wahrnehmen statt bewerten.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Trigger durch Sichtbarkeit: Wenn dein Körper auf Rückzug schaltet</strong></h3>



<p>Trigger zeigen sich nicht immer laut.<br>Manchmal zeigen sie sich als Starre.</p>



<p>Eine Frau sitzt in einem Seminar.<br>Sie weiß etwas. Sie spürt eine Antwort.<br>Und trotzdem meldet sie sich nicht.</p>



<p>Der Körper wird eng.<br>Der Atem flach.<br>Der Impuls: <em>Lieber nichts sagen.</em></p>



<p>Nicht, weil sie nichts zu sagen hätte.<br>Sondern weil ihr Nervensystem gelernt hat:<br><em>Sichtbarkeit ist gefährlich.</em></p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Freeze und Anpassung als alte Schutzreaktionen</strong></h3>



<p>Das ist ein Trigger.<br>Kein mentales Problem – ein körperliches Erinnern.</p>



<p>In solchen Momenten hilft keine Selbstoptimierung.<br>Sondern Kontakt.<br>Mit dem Körper. Mit dem Jetzt. Mit der erwachsenen Autorität in dir.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Trigger als Einladung zur Selbstführung und inneren Autorität</strong></h3>



<p>Was passiert, wenn du aufhörst, Trigger zu vermeiden oder zu bekämpfen? Dich nur optimieren zu wollen, weil du es als ,,noch nicht gut genug&#8220; einstufst?</p>



<p>Du beginnst, Verantwortung für deine Innenwelt und auch dein Energiemanagement im Alltag zu übernehmen.<br>Nicht, weil du schuld bist.<br>Sondern weil du entscheiden darfst, wie du mit dir umgehst.</p>



<p>Wenn du erkennst:<br><em>Ich habe mir nicht erlaubt, für mich einzustehen</em> –<br>dann beginnt etwas Neues. Dann wird Wachstum möglich.</p>



<p>Nicht durch Schuld oder Druck.<br>Sondern durch eine neue Erlaubnis:</p>



<p>Ich darf klar sein.<br>Ich darf Grenzen setzen.<br>Ich darf wählen, mit wem ich meine Energie teile.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Beziehungstrigger: Wenn Erwartungen alte Wunden berühren</strong></h3>



<p>Menschen kooperieren immer mit uns – auch dann, wenn wir es nicht merken.</p>



<p>Wenn du dich selbst klein machst, unklar bist oder dich anpasst, wird dein Gegenüber damit in Resonanz gehen. Oft unbewusst.</p>



<p>Ein klassischer Trigger zeigt sich hier in Beziehungen.<br>Nicht als großes Drama – sondern als leiser innerer Film.</p>



<p>Der andere meldet sich anders als erhofft.<br>Er zeigt weniger Initiative.<br>Er erfüllt eine unausgesprochene Erwartung nicht.</p>



<p>Und plötzlich ist sie da, die alte Geschichte:<br><em>Ich bin nicht wichtig.</em><br><em>Ich bin nicht wertvoll genug.</em></p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Warum Enttäuschung selten mit dem anderen zu tun hat</strong></h3>



<p>Der Trigger ist nicht das Verhalten des anderen.<br>Der Trigger ist das, was in dir angesprungen ist.</p>



<p>Dein Nervensystem reagiert – mit Rückzug, Vorwurf oder innerer Kündigung.<br>Nicht, weil du schwierig bist.<br>Sondern weil ein alter Schutzmechanismus übernommen hat.</p>



<p>Hier liegt die Einladung:<br>Nicht den anderen zu korrigieren –<br>sondern die Verantwortung für deine Innenwelt zurückzuholen.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Wenn Trigger sich als Erschöpfung und Entscheidungsunfähigkeit zeigen</strong></h3>



<p>Nicht jeder Trigger fühlt sich emotional an.<br>Manche fühlen sich einfach nur müde an.</p>



<p>Zu viele Optionen.<br>Zu viele Anforderungen.<br>Zu viele innere Stimmen.</p>



<p>Und plötzlich geht nichts mehr.<br>Du schiebst Entscheidungen auf.<br>Du ziehst dich zurück.<br>Du funktionierst nur noch.</p>



<p>Schnell kommt der Gedanke:<br><em>Ich bin faul.</em><br><em>Ich kriege mein Leben nicht geregelt.</em></p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Warum Überforderung oft ein Schutzmechanismus ist</strong></h3>



<p>Doch auch hier ist der Trigger nicht das Zuviel.<br>Sondern eine alte Erfahrung:<br><em>Wenn ich mich entscheide, verliere ich etwas.</em></p>



<p>Verbindung. Sicherheit. Zugehörigkeit.</p>



<p>Das Nervensystem reagiert mit Rückzug.<br>Nicht, weil du schwach bist.<br>Sondern weil dein System Sicherheit sucht.</p>



<p>Auch das ist kein Feind.<br>Es ist ein Hinweis darauf, dass Führung gebraucht wird – von dir.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Warum Trigger keine Rückschritte sind, sondern Entwicklung anzeigen</strong></h3>



<p>Shai Tubali sagt:<br><em>„Trigger sind keine Feinde. Sie sind Schlüssel. Sie zeigen uns, wo die Freiheit noch nicht angekommen ist.“</em></p>



<p>Trigger zeigen dir,<br>wo du dich selbst noch aus der Verantwortung ziehst.<br>Wo du dich noch nicht vollständig hörst, ehrst, wählst.</p>



<p>Sie markieren die Stelle,<br>an der dein inneres Wachstum größer geworden ist als deine bisherigen Strukturen.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Wie du Trigger nutzen kannst, statt gegen sie zu kämpfen</strong></h3>



<p>Nimm deine Trigger ernst.<br>Nicht dramatisch – sondern liebevoll.</p>



<p>Sie zeigen dir,<br>wo du deine Macht zurückholen kannst.<br>Wo du dich neu entscheiden kannst.<br>Wo dein Nervensystem deine Führung braucht.</p>



<p>Nicht gegen dich.<br>Sondern für dich.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Du bist nicht gescheitert – du bist in einem inneren Übergang</strong></h3>



<p>Trigger sind keine Zeichen deines Scheiterns.<br>Sie sind Einladungen.</p>



<p>Einladungen, dich tiefer zu erkennen.<br>Dich selbst zu halten.<br>Und dich zu wählen.</p>



<p>Immer wieder.</p>



<p>Denn genau das ist Freiheit.</p>



<p></p>



<p>Wenn du diesen alten Schutzmustern, Erfahrungen und Glaubenssätzen auf die Spur kommen willst, dann lass uns gemeinsam hinschauen.</p>



<p>In einem Unverbindlichen Telefonat klären wir, ob ich dich mit meiner Arbeit unterstützen kann.</p>



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<p></p>
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		<title>Wenn Wollen nicht reicht, um dich zu verändern.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Dec 2025 21:30:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[innere Orientierung]]></category>
		<category><![CDATA[Nervensystem]]></category>
		<category><![CDATA[Veränderung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn Wollen nicht mehr reicht Viele Frauen, die hier landen, haben eines gemeinsam:Sie sind nicht am Anfang ihrer Entwicklung.Sie sind am...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Wenn Wollen nicht mehr reicht</h2>



<p>Viele Frauen, die hier landen, haben eines gemeinsam:<br>Sie sind nicht am Anfang ihrer Entwicklung.<br>Sie sind am Wendepunkt.</p>



<p>Sie haben reflektiert, analysiert, verstanden.<br>Sie erkennen Muster, Dynamiken, innere Zusammenhänge – oft schneller und tiefer als ihr Umfeld. Und trotzdem fühlt sich ihr Leben an, als würde es innerlich stehen bleiben.</p>



<p>Nach außen funktioniert alles.<br>Innen stimmt etwas nicht mehr.</p>



<p>Nicht laut.<br>Nicht dramatisch.<br>Sondern still, zäh, fremd.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Warum Veränderung hier stockt</h3>



<p>An diesem Punkt glauben viele, sie müssten nur noch <strong>mehr wollen</strong>.<br>Oder endlich die <strong>richtige Methode</strong> finden.</p>



<p>Beides greift zu kurz.</p>



<p>Denn Veränderung scheitert selten am Wollen.<br>Und fast nie am Wissen.</p>



<p>Was hier wirkt, ist ein inneres System, das sehr früh gelernt hat, Sicherheit herzustellen.<br>Ein System, das zuverlässig auf <strong>„GEFAHR“</strong> schaltet, sobald Veränderung nicht mehr theoretisch ist, sondern real wird.</p>



<p>Nicht beim Nachdenken.<br>Sondern beim Gehen.</p>



<p>Dann melden sich Gefühle, Zweifel, körperliche Reaktionen.<br>Alles fühlt sich plötzlich plausibel an – und gleichzeitig blockierend.</p>



<p>Was viele nicht wissen:<br>Gefühle sind Signale.<br>Aber sie sind nicht immer gute Wegweiser.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Der eigentliche Wendepunkt</h3>



<p>Der Wendepunkt ist selten spektakulär.<br>Er ist auch nicht motivierend im klassischen Sinn.</p>



<p>Er beginnt mit einer Entscheidung:<br>Nicht länger auf Rettung von außen zu hoffen.<br>Und auch nicht darauf zu warten, dass es sich irgendwann eindeutig „richtig“ anfühlt.</p>



<p>Sondern Verantwortung zu übernehmen –<br>für das eigene innere Chaos ebenso wie für die nächsten Schritte.</p>



<p>Diese Entscheidung verändert alles.<br>Nicht sofort. Aber nachhaltig.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Für wen diese Arbeit ist</h3>



<p>Meine Klientinnen sind nicht schwach.<br>Sie sind nicht unentschlossen.<br>Und sie brauchen keine Reparatur.</p>



<p>Sie haben sich über Jahre angepasst, mitgedacht, mitgefühlt, reguliert.<br>Sie haben gelernt zu funktionieren – und dabei verlernt, sich selbst klar zu führen.</p>



<p>Oft sind sie lange allein gegangen.<br>Zu lange.</p>



<p>Was sie brauchen, ist kein weiteres Selbsthilfe Buch<br>Keine Technik. Kein Konzept.</p>



<p>Sie brauchen innere Orientierung.<br>Und eine Form von Führung, die das innere System und das Nervensystem mitnimmt – statt es zu überfordern.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Warum Begleitung hier entscheidend ist</h3>



<p>Dieser Übergang lässt sich theoretisch allein gehen.<br>Praktisch kippt das System dabei immer wieder in alte Schleifen zurück.</p>



<p>Nicht aus Schwäche.<br>Sondern aus Schutz.</p>



<p>Veränderung scheitert an diesem Punkt oft nicht an mangelnder Stärke,<br>sondern an dem tief verankerten Glauben, man müsse genau hier allein durch.</p>



<p>Meine Arbeit bietet einen anderen Raum:<br>klar, erwartungsfrei, orientierend.</p>



<p>Einen Raum, in dem das innere Chaos nicht bewertet, sondern geordnet wird.<br>In dem Führung entsteht – von innen heraus.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Nächster Schritt</h3>



<p>Wenn du spürst, dass Wollen nicht mehr reicht<br>und du an einem inneren Übergang stehst,<br>dann geht es nicht um mehr Anstrengung.</p>



<p>Es geht um Ausrichtung.<br>Und darum, diesen Schritt nicht allein zu gehen.</p>



<p>Klick auf den Button, such dir einen passenden Termin und lass uns telefonieren. Ich nehme mir 30 Minuten Zeit für dich und wir finden heraus, ob wir gemeinsam weitergehen wollen.</p>



<div class="wp-block-kadence-advancedbtn kb-buttons-wrap kb-btns4803_aaf2b6-5c"><a class="kb-button kt-button button kb-btn4803_05e9ab-73 kt-btn-size-large kt-btn-width-type-full kb-btn-global-fill  kt-btn-has-text-true kt-btn-has-svg-false  wp-block-kadence-singlebtn" href="https://corinnavondermuehlen.de/termin-buchen/"><span class="kt-btn-inner-text">Jetzt Klarheit statt weiter im Kreis zu denken: Buch Dein Orientierungsgespräch</span></a></div>



<p></p>
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		<title>Ich verstehe mich selbst nicht – ich fühle mich falsch</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Dec 2025 18:33:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Anpassung]]></category>
		<category><![CDATA[Gedankenkarussel]]></category>
		<category><![CDATA[Grübeln]]></category>
		<category><![CDATA[ich fühle mich falsch]]></category>
		<category><![CDATA[Identität]]></category>
		<category><![CDATA[Potentialentfaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstakzeptanz]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstfindung]]></category>
		<category><![CDATA[Überforderung]]></category>
		<category><![CDATA[Unterforderung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>10 Momente aus deinem Alltag, die endlich Sinn ergeben. Du bist nicht falsch. Du siehst nur die Muster noch nicht. „We...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://corinnavondermuehlen.de/ich-verstehe-mich-selbst-nicht-ich-fuehle-mich-falsch/">Ich verstehe mich selbst nicht – ich fühle mich falsch</a> erschien zuerst auf <a href="https://corinnavondermuehlen.de">                                                                                                                               @Corinna von der M&uuml;hlen</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h1 class="wp-block-heading" id="Ich-versteh-mich-selbst-nicht"></h1>



<p><strong>10 Momente aus deinem Alltag, die endlich Sinn ergeben. Du bist nicht falsch. Du siehst nur die Muster noch nicht.</strong></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p><strong>„We tell ourselves stories in order to live.&#8220;</strong> – Joan Didion</p>



<p>Dieser Satz klingt poetisch. Fast beruhigend.</p>



<p>Aber er beschreibt auch das Dilemma, in dem du steckst.</p>



<p>Denn die Geschichten, die du dir über dich selbst erzählst, entscheiden nicht nur, wie du lebst.</p>



<p><strong>Sie entscheiden, wer du bist.</strong></p>



<p>Hiermit bringt es jemand auf den Punkt:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>„Zwischen Idee und Handlung liegt kein Mangel an Motivation, Disziplin oder Zeit. Dazwischen liegt ein unsichtbarer Raum: Identität.&#8220; Sandro Lusicic</p>
</blockquote>



<p><strong>Identität.</strong></p>



<p>Nicht deine Ziele. Nicht deine Wünsche. Nicht deine Pläne.</p>



<p><strong>Die Geschichte, die du dir über dich selbst erzählst.</strong></p>



<p>Und wenn diese Geschichte lautet:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>„Ich bin zu sensibel.&#8220;</li>



<li>„Ich bin zu kompliziert.&#8220;</li>



<li>„Mit mir stimmt etwas nicht.&#8220;</li>
</ul>



<p><strong>Dann wirst du genau so leben.</strong></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p>Du funktionierst. Du leistest. Du machst alles richtig.</p>



<p>Aber innerlich? Da läuft ein Dauerkampf.</p>



<p>Du rechtfertigst dich. Du verteidigst dich. Du erklärst dich – ständig.</p>



<p>Und am Ende des Tages fragst du dich: „Warum bin ich so?&#8220;</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p></p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>„Das Gefühl, das man spürt, wenn man sich irgendwie verliert.&#8220;</strong> unbekannt</p>
</blockquote>



<p><strong>Das </strong>begleitet dich &#8230;</p>



<p>Das Gefühl, das du jeden Tag spürst – aber nicht benennen kannst.</p>



<p>Das Gefühl, dass:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Du dich verlierst</li>



<li>Du dich nicht mehr spürst</li>



<li>Du dich aufgibst für andere</li>



<li>Du nicht mehr weißt, wer du bist</li>
</ul>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p><strong>Die Antwort ist: Du bist nicht falsch.</strong></p>



<p><strong>Du siehst nur die Zusammenhänge noch nicht.</strong></p>



<p>Hier sind 10 Momente aus deinem Alltag, die dir zeigen, was wirklich passiert – und warum du nicht das Problem bist.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">1. Du sitzt im Meeting – und keiner hört zu</h2>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Die Situation:</strong></h3>



<p>Ziemlich am Anfang wird dir klar, was gemacht werden sollte.</p>



<p>Du sagst es.</p>



<p>Klar. Konkret. Lösungsorientiert.</p>



<p><strong>Aber keiner hört richtig zu.</strong></p>



<p>Jemand fällt dir ins Wort:</p>



<p>„Jaaah, aber…&#8220;</p>



<p>Oder:</p>



<p>„Ich glaube, das ist zu kompliziert.&#8220;</p>



<p><strong>Zwei Stunden später – oder zwei Tage später:</strong></p>



<p>Deine Kollegen kommen auf dieselbe Lösung.</p>



<p>Und alle nicken.</p>



<p>Als wäre es ihre Idee.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Was innerlich passiert:</strong></h3>



<p>Du wirst ruhig.</p>



<p>Du ziehst dich zurück.</p>



<p>Du zweifelst an dir.</p>



<p><strong>Du denkst:</strong></p>



<p>„Warum versteht das keiner? Bin ich irre?&#8220;</p>



<p>„Warum hab ich wieder nicht gesagt, was wirklich wichtig war?&#8220;</p>



<p>„Nach außen hin wirke ich dann immer so ruhig – aber in meinem Kopf tobt es.&#8220;</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Was du nicht weißt:</strong></h3>



<p><strong>Du denkst schneller als die anderen.</strong></p>



<p>Du siehst Zusammenhänge, bevor andere die Einzelteile zusammengesetzt haben.</p>



<p><strong>Das Problem ist nicht, dass du falsch liegst.</strong></p>



<p><strong>Das Problem ist, dass die anderen noch nicht so weit sind.</strong></p>



<p>Und du hast gelernt, dich zurückzunehmen – weil du sonst „zu viel&#8220; bist.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">2. Du versuchst deinem Partner etwas zu erklären – und er versteht es nicht</h2>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Die Situation:</strong></h3>



<p>Du versuchst ihm etwas zu erklären:</p>



<p>Ein Gefühl. Eine Beobachtung. Eine Überforderung.</p>



<p>Er schaut verwirrt.</p>



<p>Oder genervt.</p>



<p>Oder sagt den Klassiker:</p>



<p>„Das interpretierst du jetzt aber rein.&#8220;</p>



<p>„Du bist so empfindlich…&#8220;</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Was innerlich passiert:</strong></h3>



<p>Du fühlst dich nicht gesehen.</p>



<p>Du zweifelst an deinen Wahrnehmungen.</p>



<p>Du passt dich wieder an.</p>



<p>Du schluckst runter, was du sagen wolltest.</p>



<p><strong>Du denkst:</strong></p>



<p>„Ich muss mich immer kleiner machen, sonst ist er überfordert.&#8220;</p>



<p>„Ich habe meine Meinung nie gesagt, weil er sich sonst angegriffen fühlte.&#8220;</p>



<p>„Ich verliere mich.&#8220;</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Was du nicht weißt:</strong></h3>



<p><strong>Du nimmst mehr wahr als die meisten Menschen.</strong></p>



<p>Du siehst Nuancen. Untertöne. Zwischentöne.</p>



<p><strong>Das ist keine Überinterpretation.</strong></p>



<p><strong>Das ist Wahrnehmungskompetenz.</strong></p>



<p>Aber wenn niemand um dich herum das Gleiche sieht – dann zweifelst du an dir.</p>



<p>Und machst dich klein.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">3. Du sitzt mit Freundinnen – und fühlst dich einsam</h2>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Die Situation:</strong></h3>



<p>Du sitzt mit anderen Frauen beim Kaffee.</p>



<p>Smalltalk. Kinder. Urlaub. Rezepte.</p>



<p>Du lächelst. Du nickst.</p>



<p>Innerlich schreit es:</p>



<p><strong>„Das ist nicht meine Welt.&#8220;</strong></p>



<p>Du bringst ein tieferes Thema ein – Beziehung, Identität, Psyche, Politik.</p>



<p>Reaktion?</p>



<p>Entweder betretenes Schweigen.</p>



<p>Oder:</p>



<p>„Warum bist du so ernst?&#8220;</p>



<p>„Kannst du nicht mal abschalten?&#8220;</p>



<p>,,Du steigerst dich da immer so rein.&#8220;</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Was innerlich passiert:</strong></h3>



<p>Du fühlst dich falsch.</p>



<p>Du denkst:</p>



<p>„Mit mir stimmt etwas nicht.&#8220;</p>



<p>„Ich passe nirgends hin.&#8220;</p>



<p>„Die Gespräche mit vielen Leuten sind so langweilig.&#8220;</p>



<p>„Was in meinem Kopf los war – das Chaos – das kann sich keiner vorstellen.&#8220;</p>



<p>„Ich habe mich immer auf das Niveau begeben. Aber innerlich bin ich so weit weg.&#8220;</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Was du nicht weißt:</strong></h3>



<p><strong>Du suchst Tiefe.</strong></p>



<p>Die meisten Menschen bleiben an der Oberfläche – weil sie dort genug finden.</p>



<p><strong>Du nicht.</strong></p>



<p>Du brauchst Substanz. Verbindung. Wahrheit.</p>



<p><strong>Das ist keine Arroganz.</strong></p>



<p><strong>Das ist dein Bedürfnis.</strong></p>



<p>Und wenn du es nicht erfüllen kannst, fühlst du dich einsam – selbst in einer Gruppe.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">4. Deine Kinder fragen: &#8222;Mama, warum bist du so gestresst?&#8220;</h2>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Die Situation:</strong></h3>



<p>Deine Kinder fragen:</p>



<p>„Mama, warum bist du so gestresst?&#8220;</p>



<p>Oder:</p>



<p>„Du wirkst traurig.&#8220;</p>



<p>„Warum bist du so müde?&#8220;</p>



<p><strong>Und du brichst innerlich ein.</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Was innerlich passiert:</strong></h3>



<p>Du erkennst, dass du nicht mehr dich selbst lebst.</p>



<p>Du erkennst, wie viel du trägst.</p>



<p>Du spürst die eigene Enge.</p>



<p><strong>Du denkst:</strong></p>



<p>„Ich spiele eine Rolle.&#8220;</p>



<p>„Ich lebe nicht mein Leben.&#8220;</p>



<p>„Ich existiere nur.&#8220;</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Was du nicht weißt:</strong></h3>



<p><strong>Deine Kinder spiegeln dir, was du selbst nicht mehr siehst:</strong></p>



<p>Dass du dich verloren hast.</p>



<p>Dass du funktionierst – aber nicht lebst.</p>



<p><strong>Das ist kein Versagen.</strong></p>



<p><strong>Das ist ein Signal.</strong></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">5. Du fährst Auto – und der Gedanke kommt: &#8222;Wer bin ich eigentlich?&#8220;</h2>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Die Situation:</strong></h3>



<p>Du fährst Auto. Radio aus.</p>



<p>Plötzlich kommt dieser Gedanke:</p>



<p><strong>„Wer bin ich eigentlich?&#8220;</strong></p>



<p>Oder:</p>



<p><strong>„Wenn mein Leben so bleibt, gehe ich kaputt.&#8220;</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Was innerlich passiert:</strong></h3>



<p>Das ist der Moment, wo viele anfangen zu googeln.</p>



<p>„Warum fühle ich mich so?&#8220;</p>



<p>„Warum bin ich so müde?&#8220;</p>



<p>„Warum passe ich nicht in mein eigenes Leben?&#8220;</p>



<p><strong>Du denkst:</strong></p>



<p>„Ich verstehe mich selbst nicht.&#8220;</p>



<p>„Ich bin im falschen Leben.&#8220;</p>



<p>„Ich weiß nicht, wie es weitergehen soll.&#8220;</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Was du nicht weißt:</strong></h3>



<p><strong>Das ist der Moment, wo dein inneres System sagt:</strong></p>



<p>„STOPP. Nicht weiter so.&#8220;</p>



<p><strong>Das ist ein Weckruf.</strong></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">6. Du sitzt am Schreibtisch – und kannst keine Entscheidung treffen</h2>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Die Situation:</strong></h3>



<p>Du weißt, du musst etwas entscheiden.</p>



<p>Du weißt, du solltest etwas verändern.</p>



<p><strong>Aber:</strong></p>



<p>Tausend Gedanken gleichzeitig.</p>



<p>Chaos im Kopf.</p>



<p>Angst, etwas falsch zu machen.</p>



<p>Überforderung vom „Wie&#8220;.</p>



<p><strong>Du reagierst statt zu gestalten.</strong></p>



<p>Du bleibst stehen.</p>



<p>Du machst nichts.</p>



<p>Und schämst dich dafür.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Was innerlich passiert:</strong></h3>



<p>Du denkst:</p>



<p>„Warum kriegen andere das hin und ich nicht?&#8220;</p>



<p>„Ich habe einen Knoten im Kopf.&#8220;</p>



<p>„Ich halte das Chaos im Kopf nicht mehr aus.&#8220;</p>



<p>„Warum dreht mein Kopf so?&#8220;</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Was du nicht weißt:</strong></h3>



<p><strong>Du bist nicht entscheidungsschwach.</strong></p>



<p><strong>Du bist unterstimuliert. </strong></p>



<p>Dein Gehirn verarbeitet scheinbar zu viele Optionen gleichzeitig.</p>



<p>Du siehst so viel – und genau das sch eseint es schwerer zu machen, nicht leichter.</p>



<p><strong>Das Problem ist nicht deine Unfähigkeit.</strong> Das Problem sind fehlende Herausforderungen</p>



<p><strong>Deswegen fällt es dir schwer, das Chaos zu sortieren.</strong></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">7. Jemand fragt: &#8222;Warum machst du das so?&#8220; – und du erklärst dich zu Tode</h2>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Die Situation:</strong></h3>



<p>Du sagst etwas – und merkst sofort, dass du dich erklären musst.</p>



<p>Oder jemand fragt eine dieser Trigger-Fragen:</p>



<p>„Warum machst du das so?&#8220;</p>



<p>„Das ist doch übertrieben.&#8220;</p>



<p>„Bist du sicher?&#8220;</p>



<p><strong>Was passiert?</strong></p>



<p>Du redest und redest und redest…</p>



<p>Und fühlst dich am Ende unverstanden und dumm.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Was innerlich passiert:</strong></h3>



<p>Du denkst:</p>



<p>„Ich muss mich ständig legitimieren.&#8220;</p>



<p>„Ich muss mich immer kleiner machen.&#8220;</p>



<p>„Nach außen hin wirke ich dann immer so ruhig – aber in meinem Kopf tobt es.&#8220;</p>



<p>„Ich bin im Dauer-Rechtfertigungsmodus.&#8220;</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Was du nicht weißt:</strong></h3>



<p><strong>Du bist nicht überempfindlich.</strong></p>



<p><strong>Du hast gelernt, dass du dich ständig beweisen musst.</strong></p>



<p>Weil du jahrelang gehört hast:</p>



<p>„Du übertreibst.&#8220;</p>



<p>„Das ist nicht so schlimm.&#8220;</p>



<p>„Andere schaffen das doch auch.&#8220;</p>



<p><strong>Jede Kritik fühlt sich an wie: „Du bist falsch.&#8220;</strong></p>



<p>Und du kämpfst dagegen an – automatisch.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">8. Du stehst zu Hause – und alles läuft, aber du bist innerlich leer</h2>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Die Situation:</strong></h3>



<p>Alles läuft.</p>



<p>Familie. Haushalt. Job. Termine.</p>



<p>Du bist funktional.</p>



<p><strong>Aber innerlich?</strong></p>



<p>Leer!</p>



<p><strong>Es ist wie:</strong></p>



<p>„Ich spiele eine Rolle.&#8220;</p>



<p>„Ich lebe nicht mein Leben.&#8220;</p>



<p>„Ich existiere nur.&#8220;</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Was innerlich passiert:</strong></h3>



<p>Du funktionierst – aber du lebst nicht.</p>



<p><strong>Du denkst:</strong></p>



<p>„Ich bin dauerangespannt.&#8220;</p>



<p>„Ich bin im Dauer-Notfallmodus.&#8220;</p>



<p>„Ich würde so gerne einmal durchatmen können.&#8220;</p>



<p>„Ich mache alles richtig – aber innerlich bricht es weg.&#8220;</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Was du nicht weißt:</strong></h3>



<p><strong>Du bist nicht im Burnout.</strong></p>



<p><strong>Du bist im Überlebensmodus.</strong></p>



<p>Dein System hat gelernt: „Funktionieren = Sicherheit.&#8220;</p>



<p><strong>Das Problem dabei ist nicht, dass du zuviel Arbeit hast. </strong></p>



<p><strong>Das Problem ist, dass du zuwenig geistige Anregung hast und zuwenig von dem, was dich aufblühen lässt.</strong></p>



<p><strong>Das Problem ist, dass du irgendwann aufgehört hast, auch für dich selbst zu leben.</strong></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">9. Du stehst in der Küche – und ein Satz reicht, damit alles zusammenbricht</h2>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Die Situation:</strong></h3>



<p>Du stehst in der Küche.</p>



<p>Es ist laut. Überall Aufgaben.</p>



<p>Ein Satz wie:</p>



<p>„Mama, wo ist…?&#8220;</p>



<p>„Kannst du mal schnell…?&#8220;</p>



<p>„Schatz, hast du…?&#8220;</p>



<p><strong>Und plötzlich wird dir alles zu viel.</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Was innerlich passiert:</strong></h3>



<p>Du merkst:</p>



<p>Dein System ist komplett überlastet.</p>



<p>Nicht durch Aufgaben –</p>



<p><strong>durch Anpassung.</strong></p>



<p><strong>Du denkst:</strong></p>



<p>„Ich kann nicht mehr unterscheiden, was ich will und was erwartet wird.&#8220;</p>



<p>„Ich bin müde, so müde.&#8220;</p>



<p>„Ich fühle mich nicht gesehen. Eher abgewertet, schlecht behandelt.&#8220;</p>



<p>„Ich kann meine Bedürfnisse nicht anmelden. Ich kann keine Grenzen setzen.&#8220;</p>



<p>„Ich übernehme für alles Verantwortung – außer für mich selbst.&#8220;</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Was du nicht weißt:</strong></h3>



<p><strong>Du bist nicht schwach.</strong></p>



<p><strong>Du bist erschöpft vom Verstellen.</strong></p>



<p>Jahrelang hast du dich angepasst, klein gemacht, zurückgenommen.</p>



<p><strong>Das kostet mehr Energie als jede Aufgabe.</strong></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">10. Du liegst nachts wach – und die Gedanken kommen hoch</h2>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Die Situation:</strong></h3>



<p>Du liegst wach.</p>



<p>Der Kopf rattert:</p>



<p>„Ich bin im falschen Leben.&#8220;</p>



<p>„Ich verliere mich.&#8220;</p>



<p>„Ich kann so nicht weitermachen.&#8220;</p>



<p>„Ich weiß nicht mehr, wer ich bin.&#8220;</p>



<p>„Ich habe Angst vor Veränderung und vor Stillstand.&#8220;</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Was innerlich passiert:</strong></h3>



<p><strong>Das ist der Punkt, an dem du Hilfe suchst.</strong></p>



<p><strong>Du denkst:</strong></p>



<p>„Manchmal habe ich das Gefühl, ich bin zu intensiv für diese Welt.&#8220;</p>



<p>„Ich will einfach wieder mich fühlen.&#8220;</p>



<p>„Ich weiß nicht, wie es weitergehen soll.&#8220;</p>



<p>„Irgendwas stimmt nicht – aber ich finde es nicht.&#8220;</p>



<p></p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>„Das Gefühl, das man spürt, wenn man sich selber nicht mehr spürt.&#8220;</strong> unbekannt</p>
</blockquote>



<p><strong>Das ist es.</strong></p>



<p>Das ist das Gefühl, das dich nachts wach hält.</p>



<p>Das Gefühl, dass du dich verloren hast.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Was du nicht weißt:</strong></h3>



<p><strong>Da verstecken sich alte  Muster.</strong></p>



<p><strong>Keine Fehler.</strong></p>



<p>Du weißt noch nicht:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Dass dein System gerade alle Kräfte sammelt, um dich zu verändern.</li>



<li>Dass deine gefühlte Überforderung nicht gegen dich arbeitet  &#8211; sondern für dich</li>



<li>Dass dein inneres Chaos ein Zeichen von innerer Bewegung ist.</li>



<li>Dass du dich verstellst</li>



<li>Dass du dich zu viel anpasst</li>



<li>Dass du innerlich rebellierst</li>
</ul>



<p><strong>Aber wenn du die Muster verstehst und wenn du dich verstehst, kann sich schon ganz viel verändern.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Was das alles bedeutet</h2>



<p><strong>Wenn du dich in mehreren dieser Situationen wiedererkennst:</strong></p>



<p>Dann bist du nicht falsch.</p>



<p>Dann bist du nicht zu sensibel, zu kompliziert, zu anspruchsvoll.</p>



<p><strong>Dann bist du anders.</strong></p>



<p>Und das „Anders&#8220; kann so beschrieben werden:</p>



<p><strong>Du denkst überkomplex. Du fühlst intensiv. Du nimmst mehr wahr.</strong> <strong>Du denkst schnell.</strong></p>



<p>Das ist <strong>dein</strong> Normal.</p>



<p><strong>Das spielt eine Rolle.</strong></p>



<p>Denn dann verstehst du warum du rebellierst und dich so fühlst, wie du dich fühlst.</p>



<p></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Was jetzt möglich ist</h2>



<p><strong>Die gute Nachricht:</strong></p>



<p>Du musst dich nicht reparieren.</p>



<p>Du musst nicht „normal&#8220; wie alle anderen werden.</p>



<p>Du musst nicht lernen, weniger zu fühlen oder langsamer zu denken.</p>



<p><strong>Du darfst verstehen.</strong></p>



<p>Und dann ein Leben bauen, das zu dir passt. Mit den richtigen Geschichten, die du über dich erzählst. Mit deiner Identität, die dann genau zu dir passt.</p>



<p><strong>Das bedeutet:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Nicht weiterfunktionieren – sondern dich selbst zurückholen</li>



<li>Nicht dich anpassen – sondern deine wahre Größe finden</li>



<li>Nicht kämpfen – sondern die Zusammenhänge sehen</li>



<li>Nicht mehr von Altem suchen – sondern Leichtigkeit finden</li>



<li>Dich selbst wiederfinden</li>
</ul>



<p><strong>Und genau dabei begleite ich dich. Die wahre Geschichte über dich zu finden &#8211; und aus dieser neuen Identität heraus zu leben.</strong>                                                                                                                                                              Dir ist beim Lesen  bewusst geworden ist, dass du genauso funktionierst &#8211; schneller, tiefer, komplexer &#8211; dann bist du genau die Art von Frau, mit der ich in meiner Arbeit diese Muster sortiere.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Wie ich arbeite</h2>



<p><strong>Ich begleite Frauen, die:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Innerlich kämpfen – obwohl sie nach aussen funktionieren </li>



<li>Sich ständig verteidigen – ohne zu wissen, warum</li>



<li>Spüren, dass etwas nicht stimmt &#8211; aber die Zusammehänge noch nicht greifen können</li>



<li>Sich nicht gesehen fühlen – sondern abgewertet, übergangen oder falsch eingeordnet</li>



<li>Ihre Bedürfnisse nicht anmelden können – keine klaren Grenzen setzen </li>



<li>Für alles Verantwortung übernehmen – außer für sich selbst</li>
</ul>



<p><strong>In 12 Wochen intensiver Begleitung:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Du verstehst, warum du so denkst und fühlst, wie du denkst und fühlst</li>



<li>Du findest zurück zu dir – zu dem, was du wirklich willst</li>



<li>Du lernst, die Muster zu erkennen – und sie zu durchbrechen</li>



<li>Du baust ein Leben, das zu deiner inneren Größe passt</li>
</ul>



<p></p>



<p><strong>Das ist Identitätsarbeit</strong></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Der nächste Schritt</h2>



<p><strong>Wenn du dich in diesem Artikel wiederfindest &#8211; dieses Gefühl, dich selbst nicht mehr zu verstehen, obwohl du funktionierst &#8211; dann musst du das nicht alleine sortieren.</strong> Was du erlebst macht dich nicht falsch. Es ist ein Übergang Und du darfst dabei Unterstützung haben.</p>



<p><strong> </strong>Was wir in einem Orientierungsgespräch klären:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wo du gerade stehst</li>



<li>Was dein System braucht, um zur Ruhe zu kommen</li>



<li>Ob meine Art der Identitätsarbeit der richtige Raum für dich ist</li>
</ul>



<p>Es geht nich darum, dich zu verändern oder zu reparieren. Es geht darum, dich wiederzufinden.</p>



<p><strong>Jetzt ein </strong>kostenfreies Kennenlerngespräch buchen   https://corinnavondermuehlen.de/termin-buchen/</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p><strong>Du hast dich jahrelang angepasst.</strong></p>



<p><strong>Jetzt ist es Zeit, die Zusammenhänge zu verstehen – und dein Leben zurückzuholen.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading"></h2>



<p></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://corinnavondermuehlen.de/ich-verstehe-mich-selbst-nicht-ich-fuehle-mich-falsch/">Ich verstehe mich selbst nicht – ich fühle mich falsch</a> erschien zuerst auf <a href="https://corinnavondermuehlen.de">                                                                                                                               @Corinna von der M&uuml;hlen</a>.</p>
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		<item>
		<title>Selbstführung statt Selbstverlust &#8211; Wie ich lernte, mich selbst zu halten</title>
		<link>https://corinnavondermuehlen.de/selbstfuehrung-statt-selbstverlust-wie-ich-lernte-mich-selbst-zu-halten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Nov 2025 21:31:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Hochbegabung]]></category>
		<category><![CDATA[emotionale Selbstregulation]]></category>
		<category><![CDATA[Hochbegabung Frauen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Liebe den Weg so sehr wie das Ziel.“ – KYO Wenn Wissen nicht reicht Wenn du dich schon mal gefragt hast,...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://corinnavondermuehlen.de/selbstfuehrung-statt-selbstverlust-wie-ich-lernte-mich-selbst-zu-halten/">Selbstführung statt Selbstverlust &#8211; Wie ich lernte, mich selbst zu halten</a> erschien zuerst auf <a href="https://corinnavondermuehlen.de">                                                                                                                               @Corinna von der M&uuml;hlen</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>„Liebe den Weg so sehr wie das Ziel.“ – KYO</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wenn Wissen nicht reicht</h2>



<p>Wenn du dich schon mal gefragt hast, warum du so vieles weißt, aber trotzdem im Gefühl stecken bleibst – dann wirst du verstehen, was ich gelernt habe.</p>



<p>In den letzten Monaten habe ich schmerzlich gelernt, wie Selbstführung geht.<br>Ich habe vorher immer gedacht: „Das kann ich nicht.“<br>Das fing an bei<br>„Ich kann nicht auf Süßigkeiten verzichten.“</p>



<p>Süßes gab es immer, wenn ich mich belohnen wollte, weil ich etwas gut geschafft hatte. Oder wenn ich mich gestresst oder traurig fühlte und meine Emotionen und schlechte Stimmung regulieren musste. Stressig fand ich besonders die Tage, an denen ich zu viele Termine mit und für die Kinder organisieren musste. Sehr herausfordernd war es, mehrere Termine gleichzeitig handeln zu müssen.</p>



<p><br>Es endete bei: „Ich bin meinen Emotionen und Gefühlen so ausgeliefert.“<br>Egal welche Emotion. Welches Gefühl. Andere Menschen haben einen Gefühlsball in den Händen. Ich bin mittendrin in einem Riesenball aus Gefühl.<br>Ich fühlte mich meiner Wut über mich und andere hilflos ausgeliefert. Ich war überfordert und konnte mich oft selbst nicht halten. Geschweige denn die Emotionen meiner Kinder. Das war in der Autonomiephase und in der Pubertät wirklich eine Challenge.</p>



<p>Und da gibt es noch unendliche weitere Situationen, in denen ich mich irgendwelcher Hilfsmittel bedient habe, um klarzukommen.<br>Jetzt denke ich: „Geht doch!“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Wendepunkt: Radikale Eigenverantwortung</h2>



<p>Das oben erwähnte schmerzliche Lernen hat mich gezwungen, mich noch mal anders mit dem Thema Selbstregulation und Selbstführung zu beschäftigen.<br>Ich war mit einer Situation ganz alleine. Und es hat lange gedauert, bevor ich jemandem davon erzählt habe.<br>Wie das so ist, wenn man eigentlich seine Emotionen nicht halten kann und trotzdem so tut, als sei man stark.</p>



<p>Na so ganz stimmt das nicht mehr.<br>Zum Glück habe ich mich in den zwei Jahren vorher intensiv mit mir selbst auseinandergesetzt.<br>Ich verstand meine Wut und meine Angst. Ich verstand meine Hilflosigkeit.<br>Und entdeckte die radikale Eigenverantwortung.<br>Die Wut löste sich plötzlich in Luft auf, und die Angst, gesehen zu werden und für falsch befunden zu werden, flog davon.<br>Die Hilflosigkeit nahm ihre Schuhe, drehte sich in der Tür noch mal um und sagte: „Du brauchst mich ja jetzt nicht mehr.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Allein – und plötzlich frei</h2>



<p>Mit der radikalen Eigenverantwortung tauchte das Gefühl auf, vollkommen allein auf der Welt zu sein. Ich war mit mir selbst.<br>Das verwandelte sich in die Erkenntnis: „Ich kann alles machen, was und wie ich es will. Ich schreibe ein neues Drehbuch und drehe den Film über mich selbst neu. Ich spiele die Hauptrolle in meinem Film selbst. Das wird kein anderer mehr tun!“<br>Mit dem Fazit aus dem Höhlengleichnis von Platon – meine Wirklichkeit ist eine andere als die vieler Menschen um mich herum – war auch der Drang weg, mich erklären zu müssen und andere von meiner Sicht überzeugen zu wollen. Damit ich mich nicht so alleine fühle.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Emotionen halten – statt sie zu bekämpfen</h2>



<p>Diese Grundlage war es, die das Lernen der Selbstführung vielleicht erst möglich gemacht hat.<br>Mir fiel auf, dass ich meine Emotionen halten konnte. Dass ich sie regulieren konnte, auch wenn sie erstmal sehr groß waren.<br>Dass ich dafür niemanden brauchte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Übung macht Selbstführung</h2>



<p>Heute übe ich, meine Stimmung zu steuern.<br>Indem ich meine Entschlossenheit stärke. Und mich immer wieder dafür entscheide, kleine Glücksmomente aneinanderzureihen. Mich zu erinnern, wer ich sein möchte. Meinen Körper mit Bewegung und Singen zu aktivieren.<br>Ich bleibe nicht mehr in schlechten Stimmungen hängen. Ich komme viel schneller wieder heraus.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Analysieren, entscheiden, führen</h2>



<p>Ich habe verstanden: Selbstführung heißt nicht, alles im Griff zu haben.<br>Sondern da zu bleiben, wenn es wackelt.<br>Nicht davonlaufen, nicht betäuben – sondern hinsehen, verstehen, analysieren.<br>Und dann entscheiden: Ich will, dass es anders wird.</p>



<p>Ich prüfe meine Haltung mir selbst gegenüber.<br>Wie spreche ich mit mir? Führe ich Diskussionen mit mir selbst – oder treffe ich Entscheidungen?<br>Ich nehme meine Gefühle an die Hand und sage: Wir gehen jetzt diesen Weg.<br>Ich frage mich: Was will ich wirklich erreichen? Und was braucht es, um dorthin zu kommen?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die tägliche Entscheidung</h2>



<p>Je öfter ich das tue, desto klarer werde ich.<br>Ich komme schneller zurück in mein Selbstvertrauen,<br>in mein Gefühl von Selbstwirksamkeit.</p>



<p>Selbstführung statt Selbstverlust –<br>das ist kein Ziel, sondern eine tägliche Entscheidung.<br>Eine Bewegung zurück zu mir.<br>Und jedes Mal, wenn ich sie wähle, wird mein Leben ein Stück mehr meins.</p>



<p></p>



<p></p>



<p></p>
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		<title>Abhängigkeit oder die Kunst, verbunden zu bleiben – ohne sich zu verlieren</title>
		<link>https://corinnavondermuehlen.de/die-kunst-verbunden-zu-bleiben-ohne-sich-zu-verlieren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Oct 2025 11:35:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Abhängigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehung auf Augenhöhe]]></category>
		<category><![CDATA[Hochbegabung]]></category>
		<category><![CDATA[Hochbegabung Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Hochsensibilität]]></category>
		<category><![CDATA[innere freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[persönliche Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Resonanz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Manchmal merke ich, wie das Wort ,,Abhängigkeit&#8220; in mir etwas zusammenzieht.Es klingt nach Schwäche, nach Ohnmacht, nach einem Ich, das sich...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p></p>



<p>Manchmal merke ich, wie das Wort ,,Abhängigkeit&#8220; in mir etwas zusammenzieht.<br>Es klingt nach Schwäche, nach Ohnmacht, nach einem Ich, das sich verliert.<br>Und doch spüre ich: In jeder echten Verbindung bin ich abhängig.<br>Von Resonanz.<br>Von Ehrlichkeit.<br>Von Berührbarkeit.<br><br>Vielleicht ist Abhängigkeit gar nicht das Gegenteil von Freiheit,<br>sondern ihr leiser Ursprung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">1. Alte Bühne – wenn Abhängigkeit Kindheitsmuster wiederholt</h2>



<p>Abhängigkeit war für mich lange gleichbedeutend mit Angst.<br>Angst vor Liebesverlust.<br>Vor Bewertung.<br>Vor Rückzug.<br><br>Ich habe mich angepasst, bevor jemand etwas sagen musste.<br>Ich war so geübt darin, Erwartungen zu spüren,<br>dass ich meine eigenen Bedürfnisse kaum noch kannte.<br><br>Rückblickend war das kein Charakterfehler,<br>sondern eine Überlebensstrategie –<br>in einem System, das autoritäre Erziehung mit Beziehung verwechselte<br>und Gehorsamkeit mit Wohlerzogenheit.<br><br>Kinder, die fein wahrnehmen, lernen früh:<br>Zugehörigkeit kostet oft Selbstverleugnung.<br>Also geben sie sich Stück für Stück auf,<br>um Nähe zu behalten.<br><br>Das fühlt sich später an wie Loyalität –<br>ist aber oft bloß Wiederholung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">2. Bewusstheit schafft Wahlfreiheit</h2>



<p>Mit Persönlichkeitsentwicklung kam die Entkopplung.<br>Ich merkte, dass ich entscheiden kann, wann ich mich anpasse –<br>und wann nicht.<br><br>Ich kann Bindung halten, ohne mich selbst zu verlieren.<br>Ich kann ich selbst sein und für mich sorgen,<br>ohne Liebe zu riskieren.<br><br>Früher dachte ich, Echtheit gefährdet Beziehung.<br>Heute erlebe ich, dass sie sie vertieft.<br><br>Wenn ich mich zeige, passiert meistens nichts Schlimmes –<br>außer dass ich freier atme.<br><br>Persönlichkeitsentwicklung bedeutet für mich,<br>diese alten Automatismen zu entlarven<br>und Abhängigkeit bewusst zu gestalten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">3. Abhängigkeit als Resonanzfeld</h2>



<p>Vielleicht ist Abhängigkeit gar kein Feind der Freiheit,<br>sondern ihre Bedingung.<br><br>Ich bin abhängig davon,<br>dass Resonanz möglich ist –<br>dass jemand mich wirklich sieht,<br>nicht nur hört.<br><br>Gesunde Abhängigkeit ist keine Fessel,<br>sondern eine Form von Vertrauen.<br>Ich lasse mich berühren.<br>Ich darf empfangen, ohne mich zu verlieren.<br><br>In dieser Art von Abhängigkeit liegt Leben.<br>Weil sie Nähe erlaubt – und Wachstum.<br>Weil sie zeigt:<br>Wir sind nicht dazu gemacht, allein zu funktionieren,<br>sondern miteinander zu schwingen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">4. Die subtilste Abhängigkeit – die eigenen Gedanken</h2>



<p>Vielleicht sind die stärksten Fesseln gar nicht im Außen.<br>Nicht Partner, Verträge oder Strukturen halten uns klein,<br>sondern die Geschichten, die wir über sie erzählen.<br><br>Ich kenne das auch:<br>Wenn ich glaube, dass ich erst frei bin,<br>wenn sich etwas im Außen ändert,<br>bleibe ich unmerklich gebunden –<br>an meine eigene Erwartung.<br><br>Ein Klient hat mich das auf tiefe Weise gelehrt.<br>Er lebte in einer Privatinsolvenz, fühlte sich machtlos und beschämt.<br>Doch er begann, innerhalb dieser engen Grenzen neu zu gestalten.<br>Er strukturierte sein Leben, suchte Sinn,<br>nahm Verantwortung auf eine Weise an,<br>die plötzlich leicht wurde.<br><br>Seine „Depression“ wich,<br>sein Trinkverhalten wurde steuerbar,<br>und er konnte Nähe zulassen –<br>trotz, oder vielleicht gerade wegen,<br>seiner alten Wunden.<br><br>Abhängigkeit verliert ihren Schrecken,<br>wenn sie nicht mehr über uns bestimmt,<br>sondern wir gestalten<br>und sie als verbindendes Element wahrnehmen.<br><br>Nehmen wir nur unsere Angst vor Konflikten.<br>Statt sie zu vermeiden,<br>können wir jeden Konflikt feiern –<br>als Lernfeld, um mehr über uns und andere zu erfahren.<br><br>Um in Verbindung gemeinsame Lösungen zu schaffen.<br>Oder auch, um den Raum zu haben,<br>sich für sich selbst zu entscheiden –<br>oder dem Miteinander zuliebe<br>die eigenen Vorstellungen zu hinterfragen.<br><br>Genauso kann es mit der Abhängigkeit sein.<br>Es geht um gemeinsames Gestalten.<br>Transparent und auf Augenhöhe.<br>Um Hilfe annehmen zu können,<br>sich gegenseitig wertzuschätzen.                                                                                                          Verbunden zu bleiben, ohne sich selbst zu verlieren.<br><br>Es geht darum,<br>sich im Kern nicht als hilflos,<br>sondern als selbstwirksam zu erleben.<br>Und das darf ich mir erlauben.</p>



<p>Abhängigkeit – 9. deutschsprachige Blog-Challenge auf Substack von Margot Dimi, das Wortweib🖋️</p>



<p>Die 9. deutschsprachige Blog-Challenge auf Substack lädt dich ein zum Tieftauchen. Schreibst du mit?<a href="https://schreibdichfrei.substack.com/p/abhangigkeit-9-deutschsprachige-blog">Weiterlesen auf Substack</a></p>
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		<title>Hunger! Und ein Minderheitenproblem</title>
		<link>https://corinnavondermuehlen.de/hunger-und-ein-minderheitenproblem/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Oct 2025 11:23:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hochbegabung]]></category>
		<category><![CDATA[Hochbegabung Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Hochsensibilität]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Hunger, den ich nicht benennen konnte Ich hatte Hunger. Jahrelang. Und keine Ahnung, wonach. Es ging nie um Essen. Es...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Hunger, den ich nicht benennen konnte</h2>



<p>Ich hatte Hunger. Jahrelang. Und keine Ahnung, wonach.<br><br>Es ging nie um Essen. Es ging um etwas, für das ich kein Wort hatte.<br><br>Ich habe Jahre gebraucht, das herauszufinden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Satz, der alles veränderte</h2>



<p>Dann kam dieser Satz. Von einer Kollegin, hochbegabt wie ich später verstehen sollte: &#8222;Überdenk deine ADHS-Diagnose nochmal. Das könnte Hochbegabung sein.&#8220;<br><br>Ein Satz. Ein Schalter. Alles anders.<br><br>Ich sah mein Leben plötzlich klar und auch, dass ich nicht im Mangel feststeckte, sondern alles schon in mir zur Verfügung hatte.<br><br>Und trotz Integration meiner Persönlichkeitsmerkmale war da immer noch dieses Hungergefühl. Das ich nicht einordnen konnte. Ich hatte ja gelernt, dass ich mir alles selber geben kann.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Resonanz – das fehlende Wort</h2>



<p>Dann dieser Podcast. Ich höre zu, und plötzlich – da. Dieses Gefühl.<br><br>Die Gedanken des Menschen, der interviewt wurde, lösten ganz viele Gefühle aus. Ich erkannte mich wieder in dem, was er sagte.<br><br>Wie kann ich mich in jemandem wiedererkennen, der ein komplett anderes Leben lebt? Anderes Geschlecht, andere Geschichte, aufgewachsen in zwei Kulturen.<br><br>Ja, das geht.<br><br>Resonanz. Das war das Wort.<br><br>Ich las und hörte noch mehrere Interviews dieses, wie ich finde bemerkenswerten Menschen und es bestätigte sich immer wieder. Ich ging stark in Resonanz mit dem, was er sagte.<br><br>Einiges, was er beschrieb – seine Erfahrungen, sein inneres Erleben – hätte ich genauso beschrieben.  Das fand ich auch bemerkenswert.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was bedeutet diese Resonanz?</h2>



<p>Ich dachte viel darüber nach, wie ich diese starke Resonanz einordnen konnte. Was das heißt und wie ich damit umgehen will.<br><br>Hebe ich es auf die geistige Ebene? Ordne ich es als Spiegelung dessen ein, was ich auch in mir habe? Was ich auspacken und leben darf in der Art und Weise, wie es zu mir passt? Nehme ich das, was ich gehört habe als Vorbild?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das essentielle Bedürfnis</h2>



<p>Im Gespräch mit meiner Freundin wurde es nach und nach klar.<br><br>Es hat nichts mit Bedürftigkeit zu tun, sondern es ist ein essentielles Bedürfnis nach verstanden werden, gespiegelt werden und sich entfalten können. In Verbindung sein. Nicht nur an der Oberfläche, sondern in der Tiefe. Mit Menschen, die genauso gestrickt sind, wie man selbst. Die auf derselben Frequenz senden, dieselbe &#8222;Sprache&#8220; sprechen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das Minderheitenproblem</h2>



<p>Und da taucht das Minderheitenproblem auf.<br><br>Das Minderheitenproblem: Es gibt einfach nicht genug von uns. Nicht in Reichweite.<br><br>Ich fühlte mich lange sehr allein.<br><br>Ich wünschte mir, dass ich dazugehören könnte, dass ich genauso sein könnte, wie die anderen, dass ich mich zeigen könnte, wie ich bin. Dass jemand meine Freude und Begeisterung teilt, dass ich Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen haben könnte, dass ich endlich meinen Weg finden könnte.<br><br>Stattdessen war ich diejenige, die sich die Themen anderer anhörte, die eigenen Themen kamen meist nicht an.<br><br>Die still und unsichtbar war. Die keine eigene Meinung zu haben schien.<br><br>Abgesehen davon, dass es für mich irgendwie niemanden gab.<br><br>Das Minderheitenproblem.<br><br>Es ist wirklich ernstzunehmen. Ich nahm es ernst.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mein Umfeld verändert sich</h2>



<p>Seit ich mich intensiv mit meinen Persönlichkeitsmerkmalen beschäftigt habe und in mein Leben integriert habe, hat sich auch mein Umfeld verändert.<br><br>Dem Internet sei Dank, habe ich Menschen gefunden und haben mich Menschen gefunden, die auf meiner Frequenz senden und mit denen ich in Resonanz bin.<br><br>In ihrer Gegenwart kann ich einfach sein, wie ich bin und mich entfalten.<br><br>Ich bin so dankbar für diese Freundschaften, die entstanden sind. Etwas für mich noch nie Dagewesenes.<br><br>Und die Resonanz auf die Interviews?<br><br>Finde ich wunderbar und sie löst immer wieder große Begeisterung aus. Transportiert Lebendigkeit und Inspiration. Und hat mich ein Vorbild finden lassen mit Mentor-Status.<br><br>Das Leben ist wunderbar!<br><br>Ein Erlebnis, das alles ist – außer gewöhnlich!</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Wachstum fühlt sich nicht immer leicht an – warum es trotzdem der einzige Weg ist</title>
		<link>https://corinnavondermuehlen.de/wachstum-fuehlt-sich-nicht-immer-leicht-an-warum-es-trotzdem-der-einzige-weg-ist/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Sep 2025 20:27:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[ADHS]]></category>
		<category><![CDATA[Boreout]]></category>
		<category><![CDATA[Hochbegabung]]></category>
		<category><![CDATA[Hochsensibilität]]></category>
		<category><![CDATA[kein Selbstwertgefühl]]></category>
		<category><![CDATA[zuviel Denken]]></category>
		<category><![CDATA[zuviel Fühlen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Aus innerem Chaos wird Klarheit, aus Anpassung wird Selbstwirksamkeit Viele Jahre steckte ich an einem Punkt fest, den viele Frauen kennen:Ich...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://corinnavondermuehlen.de/wachstum-fuehlt-sich-nicht-immer-leicht-an-warum-es-trotzdem-der-einzige-weg-ist/">Wachstum fühlt sich nicht immer leicht an – warum es trotzdem der einzige Weg ist</a> erschien zuerst auf <a href="https://corinnavondermuehlen.de">                                                                                                                               @Corinna von der M&uuml;hlen</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Aus innerem Chaos wird Klarheit, aus Anpassung wird Selbstwirksamkeit</p>



<p>Viele Jahre steckte ich an einem Punkt fest, den viele Frauen kennen:<br>Ich fühlte mich im Mangel, in Defiziten gefangen – überzeugt, dass mit mir etwas „nicht stimmt“.</p>



<p>Eine ADHS-Diagnose tat ihr Übriges: Ich kam mir vor wie in einer Sackgasse. Kein Entkommen. Keine Möglichkeit, das Blatt doch noch zu wenden. Vielleicht kennst du dieses Gefühl auch: Du willst losgehen – und gleichzeitig scheint alles blockiert.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Der Satz, der alles veränderte</h3>



<p>Dann kam dieser eine Satz einer hochbegabten Kollegin, der mein Leben auf den Kopf stellte:<br><strong>„ADHS und Hochbegabung haben die gleichen Symptome.“</strong></p>



<p>Plötzlich fiel es mir wie Schuppen von den Augen.<br>Wenn ich weiter nur den medizinischen Weg gehe, bleibe ich in der Defizitorientierung hängen.<br>Wenn ich aber den Blickwinkel wechsle – hin zu Hochbegabung und Hochsensibilität – öffnen sich Möglichkeiten, von denen ich bisher nicht einmal zu träumen wagte.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Vom Minus ins Plus</h3>



<p>Vor meinem inneren Auge erschien ein Zahlenstrahl:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>⬅️ Links: Minus – Mangel, Defizite, Anpassung</li>



<li>➡️ Rechts: Plus – Fülle, Selbstbestimmung, Wachstum</li>
</ul>



<p>Alles, was ich suchte, lag bereits im Plus-Bereich. Ich musste nur lernen, es zu sehen – und mich dafür zu entscheiden.</p>



<p>Das ist der Grund, warum Wachstum der einzige Weg ist:<br> &#8211; Ohne Wachstum bleibst du im Minusbereich gefangen – in Anpassung, Selbstzweifel und Stillstand.<br> &#8211; Mit Wachstum bewegst du dich ins Plus – zu Selbstwirksamkeit, Klarheit und innerer Freiheit.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Der Weg aus der Komfortzone</h3>



<p>Leicht war dieser Weg nicht. Wachstum bedeutete Schmerz, Angst und das Verlassen meiner Komfortzone.<br>Es bedeutete, Erwartungen an mich selbst loszulassen – und meine tiefsten Überzeugungen über mich selbst zu hinterfragen.</p>



<p>Es gab Momente tiefer Einsamkeit, in denen ich die ganze Verantwortung für mich allein spürte.<br>Und doch: Genau dort lag meine größte Kraft.</p>



<p>Das Höhlengleichnis von Platon half mir, loszulassen – den Kampf, verstanden oder bestätigt werden zu müssen.<br>Es reichte, wenn ich mich selbst verstand.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Eine neue Haltung zum Leben</h3>



<p>Ich lernte, ohne Erwartungen in Kontakt zu gehen.<br>Das Außen wurde immer leiser – und ich kam endlich bei mir selbst an.</p>



<p>Das Chaos, das mich so lange beherrscht hatte, ordnete sich.<br>Ich kam ins Tun, konnte Dinge umsetzen, hatte ein Ziel vor Augen.<br>Und ich entwickelte eine neue Haltung zum Leben: handlungsfähig und selbstwirksam zu bleiben – unabhängig von Situationen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Warum ich heute Frauen wie dich begleite</h3>



<p>Vielleicht erkennst du dich in meiner Geschichte wieder. Vielleicht spürst du auch: Da gibt es mehr in dir – jenseits von Mangel und Anpassung.</p>



<p>Heute begleite ich Frauen genau an diesem Punkt. Viele von ihnen sind vermutlich hochbegabt und hochsensibel, ohne es zu wissen.<br>Frauen, die bereit sind, sich selbst wiederzufinden und in ihre eigene Stärke zu gehen. Viele meiner Klientinnen finden sich wieder in den Begriffen: schnell denken, vernetzt denken, Vieldenken und viel Fühlen. Sie fühlen sich häufig anders, wie ein Paradiesvogel oder komisch.</p>



<p>👉 Wachstum fühlt sich nicht immer leicht an.<br>Aber es ist der einzige Weg in ein Leben, das wirklich deins ist.</p>



<p><br>➡️ <em>Wenn du spürst, dass es Zeit für deinen nächsten Schritt ist, lass uns sprechen. Ich begleite dich gerne auf deinem Weg vom Minus ins Plus.</em> <a href="https://corinnavondermuehlen.de/termin-buchen/">https://corinnavondermuehlen.de/termin-buchen/</a> Hier kannst du dich für ein unverbindliches Kennelerngespräch anmelden</p>



<h2 class="wp-block-heading"><br></h2>



<h2 class="wp-block-heading"><br></h2>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>
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